MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Sicherheitsstandards müssen erfüllt werden

Bei einem erfolgreichen Verkauf dürfte Caterham 2015 möglicherweise mit dem Vorjahresauto in der Formel 1 fahren - Verhandlungen mit drei Interessenten.

Caterham könnte im nächsten Jahr möglicherweise mit dem Auto des Jahrgangs 2014 in der Formel 1 antreten. Dies hat die Formel-1-Kommission des Automobil-Weltverbands FIA nach Angaben des Insolvenzverwalters des Teams entschieden. Damit ist eine wichtige Hürde vor dem Verkauf der Rennstalls beseitigt und die Rettung von Caterham ein Stück wahrscheinlicher geworden.

"Die Formel-1-Kommission und die FIA haben zugestimmt, dass die schwächeren Teams im nächsten Jahr mit dem 2014er-Auto fahren dürfen, damit sie mehr Zeit und Möglichkeiten erhalten", wird Finbarr O'Connell von Sky Sports F1 zitiert. "Das ist im Interesse aller Parteien, von denen ich spreche, denn es gibt ihnen die Möglichkeit, einfacher in die Formel 1 zu kommen."

O'Connells Aussage widerspricht freilich Informationen von Motorsport-Total.com, wonach diese Idee zwar beim Meeting in Genf angesprochen, aber nicht endgültig beschlossen wurde. Vielmehr soll FIA-Präsident Jean Todt signalisiert haben, dass man sich alle Optionen offen halten möchte, letztendlich sei aber zu klären, ob ein 2014er-Auto den 2015er-Sicherheitsstandards genügen kann. Sollte das nicht der Fall sein, wird es keine Ausnahmeregelung geben.

Durch diese Regelung, welcher der Motorsport-Weltrat der FIA am Mittwoch bei seiner Sitzung in Doha noch zustimmen muss, müsste sich ein potenzieller Käufer zunächst nicht um den Bau neuer Autos kümmern, sondern könnte sich vielmehr auf den operativen Betrieb und die Restrukturierung des Teams konzentrieren. Zuvor hatte Caterham bereits die Erlaubnis erhalten, im nächsten Jahr Antriebe des Jahrgangs 2014 einzusetzen.

Der Verkauf des Teams sollte nach Vorstellung von O'Connell noch vor Weihnachten über die Bühne gehen: "Es muss nicht bis dann passieren, aber je früher, desto besser aus meiner Sicht." Der Insolvenzverwalter muss jedoch zugeben, dass es alles andere als einfach ist, einen neuen Eigentümer für Caterham zu finden.

"Die Kaufentscheidung ist wegen der hohen Kosten der Formel 1 sehr schwierig, aber ich spreche noch mit einigen Interessenten und hoffe, dass einer von ihnen zuschlägt", so O'Connell, der beim Rennen in Abu Dhabi auch als Interims-Teamchef aufgetreten war. "Es gibt zwei heiße Kandidaten und einen dritten, weniger heißen. Ich bleibe zuversichtlich, dass er gelingt", sagt er.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Berufung gegen Monaco-Ergebnis

Verliert Gasly sein Monaco-Podium?

Seit gestern findet die Berufungsverhandlung gegen das Monaco-Ergebnis statt: McLaren kämpft für Fairness und Integrität - und eigene Interessen

Neuer Vertrag bei Red Bull

Verstappen-Zukunft in der F1 geklärt!

Max Verstappen hat allen Wechselgerüchten ein Ende bereitet und seine Verlängerung bei Red Bull in der Formel 1 verkündet

"Rechtliche Mittel ausschöpfen"

Ukraine verschärft Einspruch gegen Russland

Der ukrainische Verband FAU hat seine Beschwerde gegen Russland verschärft und das Berufungsgericht der FIA eingeschaltet: Man will "rechtliche Mittel ausschöpfen"

Der Regen kam um ein paar Minuten zu spät: George Russell erobert acht Punkte für die Formel-1-WM, Nico Hülkenberg scheidet mit Defekt aus