„Möchte kompletter Fahrer werden“ | 05.09.2026
Lichtenegger: Toller Zweiter bei Rally Kumrovec
Maximilian Lichtenegger glänzt mit Platz zwei bei der Rally Kumrovec - Natascha Vrga wird mit Hermann Gassner 13.
Noir Trawniczek
Maximilian Lichtenegger konnte bei der kroatischen Rally Kumrovec einmal mehr auf sein großes Talent aufmerksam machen: Gemeinsam mit Bernhard Ettel pilotierte er wieder den von Baumschlager Rallye & Racing eingesetzten Renault Clio Rally3 und konnte damit hinter dem erst 17-jährigen italienischen Sensationssieger Matteo Bernini (Skoda Fabia RS Rally2) den großartigen zweiten Platz einfahren. Kurios: Auf Platz drei landete mit dem Slowenen Simon Roncel ein Pilot der Rally4-Kategorie, mit einem Rückstand von bereits rund sechs Minuten. Was wohl daran lag, dass sich diese Asphalt-Rallye als äußerst schwierig erwies - denn es waren immerhin neun Teams der stärksten Rally2/R5-Kategorie am Start…
Was Maximilian Lichtenegger im Gespräch mit motorline.cc bestätigt: „Es war eine extrem schwierige Rallye mit sehr viel heraus gecuttetem Split und Dreck auf den Strecken - viel mehr als in Österreich! Diese Sonderprüfungen kommen ja zum Teil auch bei der WM-Rallye in Kroatien zum Einsatz und es hat mir sehr gefallen, auf diesen selektiven Prüfungen zu fahren.“
Gefragt nach den weiteren Plänen in dieser Saison antwortet Lichtenegger: „Wir wollen heuer nur noch ausgewählte Schotter-Rallyes fahren, zum Beispiel auch die ERC Rallye in Portugal und Läufe zur italienischen Schotter-Meisterschaft.“
Diese Strategie kann Maximilian Lichtenegger gut begründen: „Wir wollen nicht immer nur auf Asphalt fahren sondern auf allen Belägen unsere Erfahrungen sammeln. Denn nur so kann ich ein kompletter Fahrer werden und das ist mein Ziel.“
Die weiteren Österreicher bei der Rally Kumrovec: Copilotin Natasche Vrga belegte mit Hermann Gassner senior im Hyundai i20 R5 Platz 13, die lebende Legende Kurt Jabornig durfte sich als Copilot des Lokalmatadors Janos Locher (Peugeot 106 S16) über Platz 33 freuen. Gerhard Openauer und Günther Baumgartner sahen in ihrem Ford Escort RS2000 MkII leider keine Zielflagge.


















