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ERC: Rallye Sierra Morena Cordoba
Foto: FLAT-OUT media agency

Lichtenegger brilliert auf dem ERC3-Podium

Maximilian Lichtenegger und Bernhard Ettel beeindruckten beim ERC3-Debüt des Kärntners mit einem großartigen dritten Platz.

Noir Trawniczek

Nach seinem beeindruckenden Vorjahres-Debüt in der Junior ERC/ERC4, mit einem dritten Platz bei der Barum Rallye, kehrte nun Maximilian Lichtenenegger zurück in die Rallye-Europameisterschaft - um beim Saisonauftakt, bei der Rally Sierra Morena Cordoba in der stark besetzten ERC3 (17 Teams waren am Start, Rekord in der ERC3) erneut zu brillieren.

Auf der Eröffnungs-SP am Freitagabend landeten Maximilian Lichtenegger und sein erfahrener Copilot Bernhard Ettel im Renault Clio Rally3 auf Platz sieben - Baumschlager Rallye & Racing, das Einsatzteam des Kärntners, sprach von einem „kleinen Fehler“ auf dieser Superspecial in Cordoba. Lichtenegger schlug gegen ein Betonelement.

Am Samstag gab es zunächst erneut ein kleines Problem auf SP2, doch schon auf der rund 26 Kilometer langen SP3 gelang Lichtenegger gleich einmal die zweitschnellste Zeit, wodurch er auf Platz drei hinter dem Franzosen Lucas Zielinski (Renault Clio Rally3) und den Iren Casey Jay Coleman (Ford Fiesta Rally3) vorrückte. Erst ein Dreher auf der letzten Samstags-SP warf das österreichische Duo zurück auf Rang vier.

Am Sonntag brannte Lichtenegger wieder auf einer rund 27 Kilometer langen Prüfung die zweitschnellste Zeit in den Asphalt, womit er Platz drei zurückerobern konnte. Auch eine Zeitstrafe von zehn Sekunden wegen „Abkürzen einer Schikane“ konnte den formidablen dritten Platz hinter Zielinski und Coleman nicht mehr verhindern - diese Zeitstrafe wurde jedoch später korrigiert/zurückgenommen.

Nach seiner großartigen Leistung erklärte Maximilian Lichtenegger gegenüber motorline.cc: „Es war eine extrem schwierige Rallye. Die Straßenverhältnisse haben sich mit den Loops sehr verändert und auf der zweiten Durchfahrt waren die Strecken extrem verschmutzt. Die anderen Jungs haben sehr gepusht, sodass wir sehr viel Risiko nehmen mussten. Aber das scheint uns gelungen zu sein.“

In der großen Spielklasse der ERC gewann der spanische Lokalmatador Jose Antonio Suarez (Skoda Fabia RS Rally2) vor Landsmann Ivan Ares (Toyota GR Yaris Rally2) und Evergreen Giandomenico Basso, nachdem dieser zunächst ebenfalls eine Zeitstrafe erhielt, die jedoch ebenfalls zurückgenommen wurde.

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