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EHRC, Akropolis: Bericht Rosenberger
Foto: Photo R Press

Rosenberger nur von Latvala geschlagen

In Griechenland fuhr der Subaru Impreza GT Turbo Gr. A endlich problemlos ins Ziel - Kris Rosenberger & Nicola Januschke-Bleicher glänzten mit einer fehlerfreien Fahrt - Am Ende musste sich das Subaru-Duo lediglich Jari-Matti Latvala geschlagen geben

Sengende Hitze, knochentrockene Schotterpisten, dichter Staub und schwitzende Piloten – Bilder, die seit Jahrzehnten zu jeder Akropolis-Rallye gehörten. Doch im „Land der Götter“ hatte vor der diesjährigen, bereits 20. Ausgabe der „Historic Acropolis Rally“, offenbar keiner der Götter Zeit für den Wetterdienst: so kam es, dass Teams wie Organisatoren mit heftigen Regenfällen und dementsprechend schlammigen, rutschigen Sonderprüfungen konfrontiert waren – keine einfache Aufgabe, die für manche Vorausautos sogar im Straßengraben endete.

Für Kris Rosenberger – dieses Mal mit Partnerin Nicola Januschka-Bleicher auf dem „heißen Sitz“ – dennoch kein Grund zur Nervosität: 35 Jahre Rallye-Erfahrung helfen in solchen Situationen nachhaltig: „Die Bedingungen waren für alle gleich, damit gab‘s keinen Nachteil für uns, das ist das Allerwichtigste. Auf den Prüfungen selbst war’s aber schon eine enorme Rutschpartie, das musste man wirklich aufpassen. Wenn du da nur einmal kurz aus der Spur kommst, zieht dich der Straßengraben magisch an“, so Kris Rosenberger, der als einer der wenigen aber ohne gröbere Fehler blieb.

In drei Tagen standen 13 Sonderprüfungen auf dem Programm, die Prüfungen drei und fünf mussten aufgrund der Witterungsbedingungen allerdings ersatzlos gestrichen werden. Auf den verbliebenen elf Sonderprüfungen zeigt das Duo Rosenberger/Januschke-Bleicher eine echte Spitzenleistung: sechs Mal markierte man die zweitschnellste Zeit, auf der vorletzten SP gelang eine Bestzeit. Am Ende bedeutete das gut 35 Sekunden Vorsprung auf den jungen Lokalmatador Achilleas Christodoulou – allerdings „nur“ im Kampf um den zweiten Gesamtrang. Den Sieg sicherte sich nämlich niemand geringerer als Jari-Matti Latvala, Toyota-Teamchef und seit dem Vorjahr absoluter Dominator der historischen Rallye-Europameisterschaft.

Gegen den dreimaligen Vize-Weltmeister war Kris Rosenberger zwar chancenlos, Spaß hatte man aber trotzdem: „Hut ab vor Jari-Matti, er fährt wirklich in einer eigenen Liga. Zudem ist er ein super Typ, Niki und ich hatten mit ihm und seinem Co Tomiya Maekawa viel zu lachen. Jedenfalls freuen wir uns sehr über den zweiten Platz, vor allem nach all den Problemen in Portugal. Da fühlt sich dieses Podium wie ein Sieg an! Zudem haben wir damit die neue -2000 Kategorie der EHRC gewonnen und führen dort die Gesamtwertung an. Ein großes Dankeschön an unsere Mechaniker- Mannschaft rund um Mario und Michi sowie an Howard Dent von Autosportif, der Subaru lief perfekt. Abschließend ein großes Kompliment an meine Co-Pilotin, das war Nikis erste echte Schotterrallye und sie war absolut fehlerfrei, das war wirklich top!“

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