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Höher besticht durch Fabelzeiten

Chris Höher überraschte bei seinem ersten Formel-3-Test mit guten Zeiten. Er konnte in Jerez auf Anhieb in die Spitzengruppe fahren.

Foto: SMW-Media

Die erst Überraschung gab es gleich bei der Ankunft auf der Rennstrecke in Jerez, als GT-Sport als Organisator der European F3 Open bekannt gab, dass aufgrund einer Order des Motorsport-Weltverbands FIA die Begriffe Formel 3 und F3 für diese Rennserie nicht mehr verwendet werden dürfen. Also wurde die Serie kurzerhand auf Euroformula Open umbenannt. Auch wenn der Name geändert werden musste, der Inhalt in Form einer hochkarätigen Meisterschaft, ausgetragen auf sehr bekannten Rennstrecken in vielen Ländern Europas, bleibt erhalten oder wird durch die aufgezwungene Namensänderung vielleicht sogar noch gesteigert.

Am ersten Testtag überraschte Chris Höher bei seinem Einstand mit sehr schnellen Trainingszeiten auf dem für ihn neuen Kurs in Andalusien. Doch bevor er richtig loslegen konnte, musste er in den ersten zwei Trainingssitzungen bei seinem Formel 3 erst das neue Getriebe und das Differential einfahren. Das passte ideal, um den Kurs kennen zu lernen und bevor e richtig losging. In der vierten und letzten Einheit des ersten Trainingstages war er dann Zweiter hinter Visser /NL in der Gesamtwertung. Chris war zudem schnellster Pilot im englischen Team West-Tec, das bei diesen Testfahrten sechs Piloten einsetzte (vier F312 und zwei F308).

Den zweiten Tag der offiziellen Testfahrten der Euroformula Open beendete Chris wieder als gesamt Zweiter, wobei er sich zeitmäßig wesentlich steigern konnte. In der achten Trainingseinheit dieser zwei Testtage führte Chris bis kurz vor Ende mit persönlicher Bestzeit die Gesamtwertung an. Schnellster war am Ende dann sein West-Tec Teamkollege Yarin Stern aus Israel, der dem Drautaler in den letzten Umläufen die Bestzeit entriss. In Summe dennoch ein sehr gutes Ergebnis für den 16-jährigen Schüler der HTL1-Klagenfurt für seinen Einstand bei einem offiziellen Training der European F3 Open, die nun zu Euroformula Open umbenannt wurden.

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