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Motorsport: News

Testtag für Höher im GP3-Wagen

Chris Höher staunte nicht schlecht, als ihm der Chef von Jenzer Motorsport eine volle Saison in der GP3-Meisterschaft anbot.

Foto: SMW-MEDIA / Harald Schwarz

Am vergangenen Freitag traf Chris Höher den Schweizer Teamchef Jenzer, Chef von Jenzer Motorsport, in Imola zu einem ausführlichen Gespräch. Herr Jenzer sagte, dass er Chris schon seit längerer Zeit beobachtet und machte dem Drautaler ein sehr gutes Angebot für die komplette GP3 Serie. Da Chris noch nie so einen starken Formelrennwagen wie den GP3 gefahren ist, hat man sich zunächst einmal auf einen 2-Tage-Test im Rahmen der offiziellen Testtage der GP3 in Jerez/Spanien geeinigt.

Die GP3 Rennwagen verfügen über einen 6-Zylinder-Motor mit 3.400ccm und 400 PS. Die 18 Läufe der GP3 werden im Rahmen der Formel 1 gefahren, wobei an jedem Wochenende ein Training, ein Qualifying und zwei Rennen ausgetragen werden. Das Team Jenzer Motorsport aus der Schweiz hat eine sehr große Tradition. Es wurde 1993 gegründet, beteiligt sich derzeit neben der GP3 auch noch in anderen Rennserien und hat viele erfolgreiche Fahrer hervorgebracht.

Chris wird den GP3 von Jenzer Motorsport jetzt einmal zwei Tage lang im spanischen Jerez testen um zu sehen, wie er mit dem wesentlich stärkeren und schnelleren Renner zurechtkommt. Der Test beginnt für den 16-jährigen HTL-Schüler morgen Donnerstag und endet übermorgen Freitag. Getestet wird vormittags und am Nachmittag in Blöcken zu je 3 Stunden. Heute Mittwoch standen in Jerez zunächst einmal Sitz- und Fahrzeuganpassung sowie diverse Einstellarbeiten und auch die Streckenbesichtigung am Programm.

Mit dem GP3-Test begibt sich Chris Höher auf ein völlig neues Terrain. Der 3,4 Liter-Motor hat wesentlich mehr Leistung und die Gänge werden mittels einer Schaltwippe am Lenkrad gewechselt. Die GP3 Serie wird auf Pirelli gefahren, eine Reifenmarke die Chris bisher noch nie gefahren ist.

Chris Höher: „Da das Angebot so kurzfristig kam, hatte ich kaum die Möglichkeit mich intensiv mit der Technik des GP3 zu befassen. Gut dass ich mich heute den ganzen Tag lang mit den Ingenieuren und Rennmechanikern von Jenzer unterhalten und so einiges über die Charakteristik des GP3 erfahren konnte. Wie sich der GP3 fährt, sehe ich morgen wenn es losgeht. Darauf bin ich schon sehr gespannt, immerhin hat der GP3 fast doppelt so viel Leistung als ein Formel 3.“

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