MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Honda lässt Márquez alle Zeit der Welt

Die Gesundheit geht vor: HRC drängt den verletzten Spanier nicht dazu, so schnell wie möglich wieder aufs Motorrad zu steigen.

Fotos: Bridgestone

Während seine Kollegen ab Mittwoch in Sepang in den zweiten MotoGP-Vorsaison-Test 2014 starten, befindet sich der Weltmeister einige tausend Kilometer davon entfernt im Krankenstand. Wegen eines Wadenbeinbruchs muss Marc Márquez auf die zweite Phase der Saisonvorbereitung verzichten. Der 21jährige war in der vergangenen Woche mit einem Motorcrossbike gestürzt und hatte sich dabei die Fraktur im rechten Unterschenkel zugezogen.

Gegenüber der offiziellen Website der MotoGP gab Honda-Teamchef Livio Suppo nun ein Update zu Márquez' Genesung. Demnach ist derzeit weiterhin unklar, ob der Spanier kommende Woche am Test auf Phillip Island teilnehmen kann. "Marc befindet sich in der Rehabilitation und hat morgen den nächsten Arzttermin. Dann werden wir überlegen, was wir beim nächsten Test machen", sagt Suppo.

Eine Entscheidung wird nach Angaben des Teamchef spätestens bis zum Wochenende fallen. "Wir müssen das Motorrad ohnehin transportieren, daher haben wir noch drei Tage." Suppo betont, dass Honda Márquez nicht unter Druck setzen wird, um eine vorschnelle Rückkehr auf das Motorrad zu forcieren. "Einerseits wäre es natürlich gut, wenn er vor dem Saisonstart noch einmal auf dem Motorrad sitzen würde; andererseits habe ich aber volles Vertrauen in ihn, denn er war schon beim ersten Sepang-Test auf Anhieb sehr schnell."

Vor allem aufgrund der positiven Eindrücke des ersten Sepang-Tests, bei dem Márquez nicht nur schnell war, sondern mit der Weiterentwicklung der RC213V schon gut vorankam, stehe derzeit seine vollständige Genesung im Vordergrund. "Am wichtigsten ist immer der Körper des Fahrers, vor allem da wir momentan auf technischer Seite kein Drama erleben", so Suppo.

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

MotoGP: News

Weitere Artikel:

Formel-1-Einstieg von BYD?

Brauchen die Chinesen ein eigenes Team?

Der chinesische Autohersteller BYD liebäugelt mit einem Formel-1-Einstieg: Warum das aber nicht zwingend heißen muss, dass der Konzern bald ein eigenes Team hat

Nahost-Konflikt - Katar-GP

MotoGP plant Verschiebung statt Absage

Anders als für die Formel 1 plant Liberty Media für die Motorrad-WM angesichts des Konflikts am Persischen Golf keine Komplettabsage ihres Nahost-Rennens im April

Wheatley zu Aston Martin?

Jonathan Wheatley verlässt Audi

Jonathan Wheatley verlässt Audi nach nicht einmal einem Jahr als Teamchef schon wieder - Mattia Binotto wird seine Aufgaben erst einmal übernehmen

Mercedes-AMG präsentiert Designs

Auer fährt 2026 im "blauen Schuhkarton"

Mercedes-AMG hat die Optik der vier DTM-Boliden von Winward und Landgraf für die DTM-Saison 2026 enthüllt: Aus dem "Pink-Panther" wird ein "blauer Schuhkarton"

Teamchef macht Druck

Die FIA muss endlich handeln!

McLaren-Teamchef Andrea Stella deutet an, dass der Unfall von Oliver Bearman in Suzuka vermeidbar gewesen wäre - Eine "einfache Lösung" gebe es jedoch nicht

GP von China: Bericht

Antonelli feiert ersten Sieg

Andrea Kimi Antonelli gewinnt sein erstes Formel-1-Rennen vor George Russell und den erneut heiß kämpfenden Ferraris - Komplettes McLaren-Debakel ohne Rennstart