MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
ADAC GT Masters: Spa

Ein Stern geht auf: Pole für Schneider/Proczyk

Qualifying bei wechselhaften Bedingungen in Spa: Schneider fährt mit einer Rekordrunde auf die Pole am Sonntag. Baumann zwei Mal in den Top-3. Ragginger/Bachler ebenfalls unter den Top-5. Am Samstag zwei Österreicher in den Top-3, am Sonntag drei Piloten in den Top-5.

Fotos: ADAC Motorsport

Spa-Francorchamps, Belgien. Bernd Schneider gelang ein beeindruckender Einstand im ADAC GT Masters. Bei seinem Debüt in der "Liga der Supersportwagen" im Mercedes-Benz SLS AMG in Spa-Francorchamps/Belgien fuhr der DTM-Rekordchampion auf Anhieb auf die Pole Position. Auf dem Weg zum ersten Startplatz im Rennen am Sonntag setzte Schneider einen neuen Rekord und fuhr mit einem Rundenschnitt von 182 km/h die schnellste jemals im ADAC GT Masters gefahrene Runde. "Ich bin selbst von meiner Pole Position verblüfft", strahlte Schneider nach dem Qualifying. "Ich hatte mir einen Startplatz in den Top-Fünf ausgerechnet, mit der Pole und so einer Rundenzeit habe ich nicht gerechnet. Bevor Schneider eine Doppel-Pole für Mercedes-Benz in Belgien perfekt machte, stellte Sebastian Asch seinen Flügeltürer bereits auf den ersten Startplatz für Rennen eins am Samstag. Beide ADAC GT Masters-Rennen in Spa-Francorchamps starten am Samstag und Sonntag um 12:15 Uhr. 

Qualifying 1 für das Rennen am Samstag: 
 
Bei dunklen Wolken am Himmel hatte Sebastian Asch ein perfektes Timing. Der Tabellenführer ging gleich zu Beginn des Qualifyings auf die sieben Kilometer lange "Ardennen-Achterbahn", setzte die erste Bestmarke und verbesserte seine Rundenzeit in den beiden darauffolgenden beiden Umläufen nochmals. Die Zeit von Asch unterbot bis zum Ende des Qualifying kein Konkurrent mehr. Mit einem von 0,159 Sekunden Rückstand fuhr Jens Klingmann im BMW Z4 die zweitschnellste Zeit. Klingmann verdrängte damit Martin Ragginger im Porsche 911 aus der ersten Reihe und auf Startplatz drei. Ragginger teilt sich die zweite Startreihe mit Stefan Wackerbauer im Audi R8.
 
"Aufgrund der wechselhaften Witterung und drohendem Regen bin ich gleich zu Beginn raus und habe drei Runden Vollgas gegeben", sagte Asch nach seiner vierten Pole Position im ADAC GT Masters. "Ich hatte freie Runden und unser Mercedes-Benz paßte perfekt. Für die beiden Rennen haben wir eine gute Ausgangsposition, jetzt müssen wir unseren guten Startplatz im Rennen auch umsetzen." 
 
David Russell, zuletzt auf dem Red Bull Ring noch Laufsieger, qualifizierte seinen Lamborghini Gallardo als Fünfter. Der Australier wird daraus aber keinen Nutzen mehr ziehen können, denn nach seiner schnellsten Runde rutschte der Australier in die Leitplanke. Da der beschädigte Gallardo vor Ort nicht mehr reparabel ist, ist das Wochenende für Russell und Teamkollege Steve Owen vorzeitig beendet. 

Qualifying 2 für das Rennen am Sonntag: 
 
Schneider, Alzen und Ludwig: Es waren legendäre Namen des deutschen Motorsports, die im zweiten Qualifying das Tempo machten. Schneider fuhr mit einer Rekordrunde auf die Pole und startet am Sonntag als Erster vor zwei BMW. "Schon im freien Training war unser Auto sehr gut, aber die Rundenzeit im Qualifying war deutlich schneller, als ich das erwartet habe", freute sich Schneider. "Wir sind hier her gekommen um Spaß zu haben und um so weiter man vorn steht, desto mehr Spaß macht es." 
 
Neben dem DTM-Rekordchampion startet ein guter Bekannter aus vergangenen DTM-Tagen- Uwe Alzen stellt seinen BMW Z4 in die erste Startreihe, als Dritter geht Dominik Baumann ins Rennen. Luca Ludwig qualifizierte sich im Mercedes-Benz für Startplatz vier vor seinem engsten Verfolger in der Meisterschaft, Klaus Bachler im Porsche 911.
 
Online sind die Rennen im Livestream unter www.adac.de/gt-masters zu sehen.

News aus anderen Motorline-Channels:

ADAC GT Masters: Spa

Weitere Artikel:

"Will das Ding gewinnen!"

Klare Nürburgring-Ansage von Verstappen

Max Verstappen rockt die Nordschleife: Trotz Defekt-Pech schwärmt der Ex-Weltmeister von seinem 24h-Ausflug und will mehr - Kollegen begeistert

Mehr Verbrenner statt Elektro

FIA ändert Formel-1-Regeln für 2027 wieder!

Der Automobil-Weltverband FIA hat Regeländerungen für die Formel-1-Saison 2027 angekündigt: Leistung des Verbrenners soll im kommenden Jahr wieder zunehmen

24h Nürburgring, Spa, Zandvoort

Das irre Wochen-Triple für viele DTM-Stars

Zwei Drittel der DTM-Piloten mussten zuletzt eine Horrorwoche im Cockpit absolvieren - Auf dem Plan standen die 24h Nürburgring, Spa und Zandvoort

Grand Prix von Kanada: 29 Runden lang ein Herzschlag-Thriller, dann entscheidet die Mercedes-Technik - McLaren verzockt sich am Start mit falscher Reifenwahl

Traurige Nachrichten aus den USA: Der zweimalige NASCAR-Champion Kyle Busch ist am Donnerstag im Alter von 41 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben