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WEC: News

Comeback nach 30 Jahren?

Auf der Detroit Motor Show wurde die neue Variante des legendären Ford GT vorgestellt - Aus der Ford-Chefetage kommen Hinweise auf Renneinsätze.

Im kommenden Jahr jährt sich der erste Sieg von Ford bei den 24 Stunden von Le Mans zum 50. Mal. Vor dem Hintergrund dieses Jubiläums steht ein Comeback der Marke beim Langstreckenklassiker an der Sarthe im Raum. Noch ist nichts offiziell, aber im Rahmen der Detroit Motor Show gab es am Montag zumindest den einen oder anderen Hinweis in diese Richtung.

So wurde in Detroit eine neue Version des Ford GT vorgestellt. Der von einem EcoBoost-V6 mit mehr als 600 PS angetriebene Sportwagen wird in Charlotte, North Carolina produziert. Die Frage, die sich die Langstreckenfans nun stellen: Wird der neue GT als Basis für künftige Renneinsätze dienen?

"Wir sehen uns immer an, was geeignet ist. Wir haben stets im Blick, ob eine Rennserie hinsichtlich der Technologie, der Fahrzeuge und der Marke in Frage kommt", so Ford-Vizepräsident Raj Nair anlässlich der Präsentation des neuen GT. Und weiter: "Der Rennsport ist eines der Schlüsselinstrumente, wenn es um Innovation geht. Wir waren immer sehr gut darin, Renneinsätze mit der Serienproduktion zu verknüpfen." Ein klares Dementi klingt anders.

Fakt ist: Der neue GT würde ins Gesamtbild der aktuellen Sachlage rund um eine Le-Mans-Comeback von Ford passen. Schließlich nimmt man nicht die Prototypenszene, sondern die GTE-Kategorie ins Visier. Die Vorgängerversion des in Detroit vorgestellten Ford GT (die ebenfalls auf den Namen GT hörte), war in den Jahren 2010 und 2011 in Le Mans am Start. Den bisher letzten Werkseinsatz der Marke gab es an der Sarthe vor mehr als 30 Jahren.

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