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Formel 1: News

„Denke nicht, dass es in diesem Jahr Verhandlungen geben wird“

Valtteri Bottas zieht es in naher Zukunft weder zu Ferrari noch zu den Mercedes. Er vertraut auf einen noch stärkeren Williams und weiteren Auftrieb.

In seinem zweiten Jahr in der Königsklasse überzeugte Valtteri Bottas im stärkeren FW36 von Williams und zog damit nicht nur die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich. Um den Gesamtvierten der Formel-1-Saison 2014 ranken sich Wechselgerüchte, wonach dem jungen Finnen ein Platz bei einem Topteam blüht. Bottas fühlt sich jedoch derzeit wohl in seinem Team, das sich selbst wieder unter den Spitzenmannschaften etablieren will, und sieht keine Notwendigkeit für eine Veränderung.

Der 25-Jährige erlebte ein schwieriges Rookie-Jahr 2013. An der Seite Pastor Maldonados gehörte er dem damals noch schwachen Williams-Team an, das über einen neunten Gesamtplatz unter den Konstrukteuren nicht hinaus kam. Vier der insgesamt lediglich fünf WM-Zähler stammten immerhin von ihm. Das änderte sich jedoch in der vergangenen Saison, in der Williams ein Comeback an der Spitze des Feldes erlebte.

Dabei gelangen Bottas nicht nur sieben Podiumsplatzierungen und 186 WM-Zähler, er setzte sich auch gegen seinen viel erfahreneren Teamkollegen Felipe Massa durch und wurde als neuer Finnland-Star nach Kimi Räikkönen gefeiert. Dessen Platz bei Ferrari könnte laut der Gerüchteküche schon 2016 Bottas gehören. Auch von einer Nachfolge Lewis Hamiltons wurde gemunkelt, da Bottas für Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff kein Unbekannter ist.

"Ich habe Vertrauen in mein Team", stellt Bottas aber gegenüber dem finnischen Fernsehsender MTV3 klar. "Ich denke nicht, dass es in diesem Jahr ernsthafte Verhandlungen geben wird." Viel mehr will er mit seiner aktuellen Mannschaft einen weiteren Schritt nach vorne machen: "Wir haben sehr gute Leute auf der technischen Seite, die Regeln bleiben im Vergleich zum vergangenen Jahr ähnlich - wenn das Auto also grundsätzlich gut ist, können wir uns noch mehr verbessern."

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