MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Lynn Entwicklungsfahrer bei Williams

GP3-Meister Alex Lynn wird 2015 bei Williams als Entwicklungsfahrer fungieren; der Brite wird dort unter anderem von Alex Wurz betreut.

Williams gab bekannt, dass der Brite Alex Lynn, 2013 Sieger des prestigeträchtigen Grand Prix von Macao in der Formel 3, dieses Jahr für das Team aus Grove als Entwicklungsfahrer fungieren wird. Der GP3-Champion hat es somit doch noch geschafft, in der Formel 1 unterzukommen, nachdem er bei der Besetzung der Toro-Rosso-Cockpits nicht berücksichtigt wurde.

Der 21jährige wird als Entwicklungsfahrer vorrangig im Simulator sitzen, um die Entwicklung des neuen FW37 voranzutreiben und Setuplösungen für das Rennteam virtuell zu testen. Bislang war dies die Hauptaufgabe von Susie Wolff, die als Testfahrerin weiterhin beim Team bleiben wird. Lynn wird auch beim ersten der zwei Tests während der Saison in Barcelona zum Einsatz kommen. Zudem bestreitet er in diesem Jahr die GP2 Series, wo er für DAMS ins Rennen geht.

Die Entscheidung, dass Red-Bull-Junior Lynn als Nachwuchspilot zu Williams geht, ist insofern interessant, als beim britischen Team die Antriebseinheiten von Mercedes für den Vortrieb sorgen, nicht mehr jene von Renault. Hierbei könnte der Österreicher Alexander Wurz eine Rolle gespielt haben. Neben der Betreuung von Lynn ist auch er bei Williams unter Vertrag und fungiert dort unter anderem als Headhunter. Zudem war Lynn bereits in der Formel 3 mit Mercedes-Antrieben unterwegs.

Die stellvertetende Teamchefin Claire Williams stellt klar, dass Lynn als britisches Talent für den Traditionsrennstall eine logische Wahl war und man ihn wegen seiner Erfolge ausgesucht habe. Neben den Stammfahrern Valtteri Bottas und Felipe Massa sowie Wolff werde er eine wichtige Rolle dabei spielen, dass der FW37 im Laufe der Saison 2015 stetig verbessert wird.

Lynn, der als erster Brite den GP3-Titel erringen konnte, überdies mit Rekordvorsprung, will es seinem Vorgänger Bottas nachmachen: "Er kam ebenfalls als Entwicklungsfahrer zum Team, und durch harte Arbeit und Zielstebigkeit entwickelte er sich vom GP3-Meister zum Williams-Einsatzfahrer." Besonders freue er sich nun aber darauf, den FW37 in ein paar Monaten auf der Strecke auszuprobieren.

Nachtrag, 30/1/15: Wie erst nach Verbreitung dieser Meldung bekannt wurde, hat Alex Lynn bereits kurz vor seinem Wechsel zu Williams das von Helmut Marko geleitete Red Bull Junior Team verlassen. Diese bestätigte der Brite Ende der Woche der englischen Zeitung Braintree & Witham Times. Der Umstand, dass für zwei weitere Jahre keine Chance auf ein Cockpit bei R•B•R oder S•T•R bestand, veranlasste ihn, das Williams-Angebot anzunehmen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Formel 1: News

Weitere Artikel:

Ford wird 2027 mit einem LMDh-Boliden in der Langstrecken-WM antreten, nicht in der amerikanischen IMSA-Serie: Ford-Sportchef Mark Rushbrook erklärt die Gründe

Berufungsgericht hat entschieden

Pierre Gasly verliert Monaco-Podium wieder!

Das internationale Berufungsgericht hat im Streit um das Monaco-Podium von Pierre Gasly entschieden: Strafen bleiben bestehen, Alpine-Pilot verliert den dritten Platz

ARBÖ Rallycross Greinbach: Bericht

Spektakuläres Highlight beim ARBÖ Rallycross

Volle Zuschauerränge, 120 Starter aus 7 Ländern machten das ARBÖ Rallycross Festival 2026 zu einem Motorsport Großevent am vergangenen Wochenende im PS Racing Center Greinbach mit viel Action und Spannung.

Überraschung im Madrid-Qualifying

Norris verdrängt Antonelli von der Pole!

Lando Norris steht beim Grand Prix von Spanien 2026 auf Poleposition, vor Kimi Antonelli und Max Verstappen - Lewis Hamilton fällt von P1 auf P4 zurück

Nachbericht CaféKunstwerk Rallye Trophy 2026

Klassik-Rallye mit Alkotest-Schreckmoment

Don’t drink and drive ist bei einer Oldtimer-Rallye Ehrensache. Eine Fahrzeug-Crew ließ sich von einer Polizeikontrolle nur kurz abhalten, um schnell wieder weiter zu fahren. Bei den Oldtimern siegte ein Mazda, bei den Youngtimern ein Porsche.