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Formel 1: News

„Wenn wir die Durchflussmenge erhöhen“

1.000 PS in der Formel 1 ja, aber nicht auf Kosten der Energieeffizienz: Mercedes-Motorenchef Andy Cowell mahnt bei der geplanten Reform zur Vorsicht.

Die Strategiegruppe der Formel 1 hat beschlossen, dass die Autos in Zukunft wieder aggressiver werden sollen, und zwar unter dem Schlagwort "1.000 PS", das in den vergangenen Wochen oftmals strapaziert wurde. Die Idee, dafür das aktuelle Motorenformat mit den umstrittenen Hybridantrieben (V6, 1,6 Liter Hubraum) zu schlachten, wurde jedoch wieder fallen gelassen.

Gegner der angeblich von Ferrari unterstützten Idee, zu einem V8-Biturbo zu wechseln, waren Medienberichten zufolge Mercedes und Neueinsteiger Honda. Die glauben nämlich, dass auch mit den aktuellen Antrieben 1.000 PS möglich sind: "Ich glaube, dass die aktuelle Architektur locker 1.000 PS und mehr Sound hergibt, wenn wir die Durchflussmenge erhöhen", erklärt Mercedes-Motorenchef Andy Cowell gegenüber auto motor und sport.

Allerdings hält er nichts davon, den Benzinverbrauch zu erhöhen und damit ein in ökologischer Hinsicht fragwürdiges Signal zu setzen: "Wir sollten den Gedanken der Energieeffizienz nicht verwässern. Es wäre eine Schande, wenn wir dieses Ziel aus den Augen verlieren", mahnt Cowell zur Vorsicht. "Der Technologietransfer vom Motorsport in die Serie ist für die Formel 1 wichtig. Deshalb ist auch Honda gekommen."

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