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DTM: Wolokolamsk

Pole für Paffett - Mercedes dominiert

Mercedes dominiert das erste Qualifying auf dem Moscow Raceway - Paffett, Wickens, di Resta und Götz sichern sich die ersten vier Startplätze.

Mercedes startet mit einer exzellenten Ausgangsposition ins DTM-Samstagsrennen in Moskau. Die Stuttgarter sicherten sich die ersten vier Startplätze und dürften im 40-minütigen Rennen (ab 12:30 Uhr MESZ) damit nur ganz schwer zu schlagen zu sein. Die Pole-Position auf dem nassen Moscow Raceway sicherte sich Gary Paffett (ART-Mercedes) mit einer Zeit von 1:41.443 Minuten. Neben ihm wird Robert Wickens (HWA-Mercedes/+0,605 Sekunden) aus der ersten Reihe starten .

"Ich bin sehr glücklich mit dem Qualifying. Vor allem, weil gestern noch gar nichts zusammenlief", atmet Paffett durch und verrät: "Es war heute vor allem schwer, die richtige Entscheidung zwischen Slicks und Regenreifen zu treffen. Ich hatte aber das Gefühl, dass es für Slicks noch etwas zu nass war. Ich bin dann immer abwechselnd eine schnelle und eine langsame Runde gefahren, um die Reifen zu kühlen."

Paul di Resta (HWA-Mercedes/+0,687) und Maximilian Götz (HWA-Mercedes/+0,721) machten den Mercedes-Erfolg perfekt. Die Stuttgarter kamen auf der abtrocknenden Strecke in Russland eindeutig am besten zurecht. Mattias Ekström (Abt-Audi/+1,007) und Maxime Martin (RBM-BMW/+1,063) waren dahinter die jeweils besten Piloten der beiden gegnerischen Hersteller.

Erfreulich: Timo Scheider (Phoenix-Audi/1,188) konnte sich mit Platz sieben endlich einmal wieder einen Top-10-Startplatz sichern. Dahinter landeten Timo Glock (RMG-BMW/+1,188) und Rookie Felix Rosenqvist (ART-Mercedes/+1,204), der zwischenzeitlich sogar einmal auf dem zweiten Platz lag und nun bei seinem DTM-Debüt von Punkten träumen darf. Jamie Green (Rosberg-Audi/+1,427) komplettierte die Top 10.

Meisterschafts-Spitzenreiter Marco Wittmann (RMG-BMW) war derweil chancenlos. Der Champion von 2014 wechselte am Ende des Qualifyings als einer von nur wenigen Piloten auf Slicks, was sich allerdings nicht auszahlte. Mit 2,413 Sekunden Rückstand reichte es für ihn nur zu Startplatz 20. Der BMW-Pilot läuft damit Gefahr, im Rennen leer auszugehen und die Tabellenführung zu verlieren.

Glück für Wittmann: Seine beiden engsten Verfolger in der Meisterschaft - Green und Edoardo Mortara (Abt-Audi) - kamen bei den schwierigen Bedingungen ebenfalls nicht über die Plätze zehn und zwölf hinaus. Die größte Bedrohung dürfte damit von Wickens ausgehen, der in der Meisterschaft aktuell an Position vier liegt und mit einem Sieg in Moskau an Wittmann vorbeiziehen konnte.

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