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Formel 1: News

Felipe Nasr vor ungewisser Zukunft

Nach dem Einstieg neuer Investoren bei Sauber ist der Vertrag des Brasilianers noch nicht gesichert - Nasr räumt Verhandlungen mit den Schweizern Priorität ein.

Obwohl er sich auf der Rennstrecke kaum Aussetzer leistet, könnte Sauber-Pilot Felipe Nasr bei der Besetzung der Formel-1-Cockpits für die kommende Saison auf dem Schleudersitz hocken: Erstens scheint mit dem Einstieg schwedischer Investoren in Hinwil Teamkollege Marcus Ericsson seine Position gefestigt zu haben. Zweitens besitzt der Brasilianer keinen gültigen Vertrag. Drittens ist die finanzielle Unterstützung aus Brasilien angesichts der Wirtschaftslage alles andere als gewiss.

Nasr möchte sich deshalb nicht festlegen, wo er 2017 ins Lenkrad greifen will. "Ich bin weiteren Möglichkeiten gegenüber noch offen", sagt er Autosport über Alternativen zu einer Fortsetzung seiner Karriere bei Sauber, räumt den Schweizern auf der Suche nach einem Arbeitgeber jedoch Priorität ein: "Ich kenne die Pläne für das neue Auto und es gibt viele vielversprechende Dinge."

Eine der besagten Optionen könnte Williams sein: Die Briten brachten Nasr einst als Testfahrer in die Formel 1 und suchen nach Geldgebern aus Brasilien. Landsmann Felipe Massa tappt trotz Lobeshymnen seiner Teamchefin bezüglich seiner Zukunft im Dunkeln, während Valtteri Bottas wohl Wunschkandidat ist. Dem Finnen mangelt es an Alternativen, weil die Topcockpits alle bezogen sind. Doch Williams spricht nach eigenem Bekunden mit mehreren Piloten im Paddock.

Ericsson erwartet Klarheit nach eigener Aussage möglicherweise noch im August - den neuen Kräften bei Sauber sei Dank. "Ich fühle mich wohl im Team", bekennt der Schwede, spricht aber ebenfalls von Alternativen, ohne Ross und Reiter zu nennen. "Es ist wichtig, sich nicht nur auf eine Sache zu konzentrieren, sondern offen zu sein. Mein Management sagte mir, sie würden daran arbeiten und mit Sauber sprechen, aber auch andere Dinge in Betracht ziehen", schildert Ericsson.

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