MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Motorrad-WM: Phillip Island

Hayden-Comeback im Honda-Werksteam

Honda hat Nicky Hayden für den Grand Prix von Australien auf Phillip Island als Ersatz für den verletzten Dani Pedrosa nominiert.

Ex-MotoGP-Weltmeister Nicky Hayden wird beim Grand Prix von Australien auf Phillip Island die Werks-Honda von Dani Pedrosa übernehmen. Nach der eher enttäuschenden Vorstellung des HRC-Testpiloten Hiroshi Aoyama in Japan haben die Honda-Verantwortlichen einen konkurrenzfähigeren Ersatz für das 16. von 18 Rennwochenenden gesucht.

Pedrosa hat sich in Motegi im freien Training zum Grand Prix von Japan das rechte Schlüsselbein gebrochen. Der Honda-Pilot wurde in der Nacht auf Samstag nach Spanien geflogen und nach seiner Ankunft in Barcelona operiert. Es ist offen, wann er wieder auf seiner Honda RC213V Platz nehmen kann; es gilt allerdings als unwahrscheinlich, dass der dreifache Weltmeister in den kleineren Klassen vor dem Saisonfinale in Valencia zurückkehren wird.

Hayden ist in der laufenden Saison bereits beim Rennwochenende in Aragonien für den Honda-Piloten Jack Miller (Marc VDS) eingesprungen. Er kennt die 2016er-RC213V also bereits und dürfte auf Phillip Island besser vorbereitet sein. Der schnelle Kurs in Australien liegt dem US-Amerikaner. In der Vergangenheit hat Hayden dort meist gute Ergebnisse erzielt.

"Ich wünsche Dani alles Gute. Ich bin mir sicher, dass er noch stärker zurückkehren wird", kommentiert Hayden die erneute Schlüsselbeinverletzung des HRC-Stammpiloten. Der Einsatz in Australien bedeutet für Hayden puren Stress, doch die Chance, nach vielen Jahren wieder auf eine Werks-Honda steigen zu dürfen, wollte sich der MotoGP-Weltmeister des Jahres 2006 nicht entgehen lassen.

"Für mich ist es ziemlich kompliziert, doch es ist eine Chance. Zehn Jahre nach meinem WM-Titel kehre ich zu meinem 'Dream Team' zurück. Es ist ziemlich emotional, nur daran zu denken, auf Phillip Island ein Wochenende mit einer Werks-Honda zu bestreiten. Ich bin sehr dankbar für diese Chance und das Vertrauen von Honda. Ich möchte auch meinem aktuellen Team und den Sponsoren für die Freigabe danken", sagt Hayden. Fünf Tage später wird er in Katar das Finale der Superbike-WM bestreiten.

"Alle haben sehr hart gearbeitet, um jedes Detail zu klären, damit ich in das Flugzeug steigen und nach Phillip Island fliegen kann", berichtet der US-Amerikaner und grübelt: "Auf Phillip Island gibt es zwei wichtige Faktoren: das Wetter und die Reifen. Es ist aber ein Kurs, den ich wirklich mag. Ich kann es kaum erwarten, dort zu fahren."

HRC-Testpilot Aoyama tat sich bei seinem spontanen Einsatz in Motegi schwer: Der Japaner qualifizierte sich trotz guter Streckenkenntnisse nur als 22. und Letzter und war somit langsamer als Avintia-Gaststarter Mike Jones. Im Rennen überquerte Aoyama die Ziellinie mit mehr als einer Minute Rückstand auf seinen siegreichen HRC-Kollegen Marc Márquez.

News aus anderen Motorline-Channels:

Motorrad-WM: Phillip Island

Weitere Artikel:

Übergabe der Trophäen an alle Sieger:innen, an die Motorsportler des Jahres 2025 sowie erstmals Vergabe von acht Ehrenpreisen für besondere Leistungen

Finale Lackierung vorgestellt

So startet Audi in die neue F1-Ära

Audi hat in Berlin die Lackierung für sein erstes eigenes Formel-1-Auto vorgestellt, die dem präsentierten Designkonzept ähnelt - 2026 regelmäßig Punkte?

Alpine mit Mercedes-Power

Alpine zeigt Design des A526-Mercedes

Alpine hat seine Farben für die Formel-1-Saison 2026 präsentiert - Gelingt mit dem A526 und dem neuen Mercedes-Antrieb der erhoffte Sprung nach vorne im Feld?

F1 Barcelona "Shakedown": Tag 2

Red Bull mit dem ersten Unfall 2026

Bestzeit für Max Verstappen, Unfall von Isack Hadjar: Im Privatduell mit Ferrari schreibt Red Bull am Dienstag die Schlagzeilen - alle anderen Teams haben verzichtet

Motorenstreit in der Formel 1

Vorwürfe gegen Mercedes: Toto Wolff reagiert

Toto Wolff stellt klar, dass der Mercedes-Motor absolut legal sei - Die Konkurrenz wolle mit gegenteiligen Behauptungen womöglich von eigenen Fehlern ablenken