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Suzuki Cup: Hungaroring

Max Wimmer triumphiert erneut

Auf dem Hungaroring feiert Max Wimmer im Suzuki Cup Austria seinen zweiten Sieg und liegt vor dem heutigen Abschlussrennen am Nachmittag nur mehr fünf Punkte hinter Keijo Keke Platzer. Bei den ungarischen Startern setzt sich im Suzuki Cup Europe Bendeguz Molnar vor Zoltan Balog und Gabor Meszaros durch.

Fotos: Michael Jurtin

Auf dem Hungaroring bei Budapest wurde heute bei hochsommerlichen Temperaturen der vorletzte Lauf im Suzuki Cup Europe ausgetragen. Wieder präsentierte sich diesmal mit 39 Suzuki Swift ein Rekordstarterfeld das über die Renndistanz von 25 Minuten und einer Runde auf die Reise geschickt wurde.

Auf der Poleposition stand auf Grund der Ergebnisse des gestrigen 1. Rennens mit Max Wimmer diesmal ein Österreicher, dann folgten sieben Ungarn und dann erst die Österreicher Marcel Krailler und Keijo Keke Platzer aus der fünften Reihe.

Der Start verlief trotz dieses Riesenfeldes problemlos, die Ungarn griffen sofort an und versuchten natürlich Max Wimmer vom ersten Platz zu verdrängen. Dieser fuhr taktisch ausgezeichnet und konzentrierte sich ab diesem Zeitpunkt nur auf den heimischen Suzuki Cup, wo es um den Titel geht und noch keine Entscheidung gefallen ist. Vorneweg die Ungarn diesmal mit einem Fünffacherfolg angeführt von Bendeguz Molnar, Zoltan Balogh, Gabor Meszaros, Istvan Bernula und Gabor Forrai.

Der Kampf der Österreicher verlief insgesamt ausgesprochen spannend. Max Wimmer gewann nach dem gestrigen Sieg heute auch das zweite Rennen und konnte auf den bisherigen Leader Keijo Keke Platzer wiederum sechs Punkte gutmachen. Damit liegt vor dem heutigen Final-Rennen Platzer nur mehr mit fünf Punkten voran. Dies noch immer ohne Einrechnung von drei Streichresultaten.

Im Mittelfeld kämpfte man sehr beherzt, einerseits um in der Österreicherwertung zu punkten, andererseits sich der vielen ungarischen Piloten zu erwehren. Dadurch kam es zu zahlreichen Zwischenfällen, die viele Rangverschiebungen brachten. Hier waren Marcel Krailler, Günther Wiesmeier, der wiedererstarkte Christoph Zellhofer, Newcomer Oliver Müller und Dominik Haselsteiner stark vertreten. „Man of the Race“ wurde der Steirer Peter Eibisberger, der auf Grund seines gestrigen Ausfalles vom letzten Platz ins Rennen ging und in der heimischen Wertung den hervorragenden achten Rang einfahren konnte. Cup-Organisator Max Zellhofer schaute sich diesmal die Piloten aus der Cockpit-Sicht an und wurde so Neunter. Stark unter Feindberührungen zu leiden hatten Stefan Artner, Peter Gross, Anton Bauer, Michael Kittel und Jürgen Norbert Fux, einzig Hubert Haselsteiner konnte sich aus diesen Scharmützeln heraus halten.

Hungaroring, Ergebnis des 12. Lauf, Suzuki Cup Austria:

01.Max Wimmer (W), Felix Wimmer Motorsport 29:38,772 Minuten
02.Keijo Keke Platzer (St), Suzuki Team Austria + 0,138 Sek.
03.Marcel Krailler (W), Felix Wimmer Motorsport + 2,624
04.Christoph Zellhofer (NÖ), Suzuki Team Austria + 3,810
05.Günther Wiesmeier (OÖ), Felix Wimmer Motorsport + 10,422
06.Dominik Haselsteiner (NÖ), Suzuki Team Austria + 11,454
07.Peter Eibisberger (ST), Suzuki Team Austria + 12:904
08.Max Zellhofer (NÖ, Suzuki Team Austria + 13,363
09.Oliver Müller (St), Suzuki Team Austria + 18,289
10.Stefan Artner (NÖ), Felix Wimmer Motorsport + 18,644
11.Anton Bauer (D), Suzuki Team Austria + 19,680
12.Michael Kittel (NÖ), Suzuki Team Austria + 20,592
13.Jürgen Norbert Fux (Sbg), Suzuki Team Austria + 26,263
14.Hubert Haselsteiner (NÖ), Suzuki Team Austria + 27,053
15.Peter Gross (W), Suzuki Team Austria + 37,358
16.Lukas Puchinger (OÖ), Suzuki Team Austria + 2 Runden

Die Stimmen der ersten Drei:
Sieger Max Wimmer: „Es war viele Runden lang ein Rennen ohne Probleme. Ich habe mich nur auf die Österreichwertung konzentriert und die Ungarn trotz meiner Poleposition ohne Kontakt vorbei gelassen. Erst in der letzten Runde hatte ich auf der Start-Zielgeraden ein Aha-Erlebnis, das war auch der Grund warum Keke fast aufgeschlossen hat. Jetzt gilt es im dritten Rennen den Titel einzufahren.“

Keijo Keke Platzer als Zweiter: „Am Beginn des Rennens haben mich die Orangen (Felix Wimmer Motorsport) gut abgeblockt, ich musste kämpfen und habe damit auch Zeit verloren. Besser lief es erst nach der Safety Car Phase, da konnte ich in der 5. Runde Marcel Krailler überholen und so auf Platz Zwei fahren. Die letzte Runde war dann spannend, sowohl Max als auch ich sind am Limit unterwegs gewesen, leider hat es nicht ganz gereicht.“

Marcel Krailler als Dritter: „Leider ist mein Auto nicht so gut gelaufen, meine Bremsen haben nicht mehr richtig funktioniert, damit habe einige Zeit liegen gelassen und Keke auch die Möglichkeit gegeben mich in der 5. Runde zu überholen. Sonst bin ich natürlich mit dem Podiumsplatz zufrieden.“

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