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Formel 1: News

Perez: Mallya „froh“ über seine Verhaftung

Force-India-Pilot Sergio Perez ist zuversichtlich, dass sein in Indien wegen Betrugs angeklagter Teamchef Vijay Mallya bald wieder rehabilitiert ist.

Force India befindet sich im Aufschwung. 2016 verzeichnete das Mittelfeldteam mit Platz vier unter den Konstrukteuren seine beste Saison. Und das, obwohl Teamchef Vijay Mallya gerichtliche Schlagzeilen macht und im Exil in Großbritannien festsitzt. Sein Heimatland Indien hat ihn wegen Betrugs angeklagt und fordert die Auslieferung. Dass es jetzt sogar zur Verhaftung kam, wertet man in bei seiner Mannschaft aber als guten Zeichen.

"Ich glaube, Vijay ist froh, dass endlich etwas passiert ist", sagt Stammpilot Sergio Perez, der mit Mallya im Kontakt steht. "Denn das bedeutet, dass bald eine Entscheidung fällt. Und er ist sehr optimistisch, dass es für ihn gut ausgehen wird. Wir freuen uns darauf, ihn bald wieder an der Strecke zu haben."

Nach der Pleite seiner Airline Kingfisher wird Mallya vorgeworfen, betrügerisch gehandelt zu haben. Außerdem soll er Gläubigern Beträge im dreistelligen Millionenbereich schulden. Der 61-Jährige streitet alle Vorwürfe ab. Weil ihm im Zuge gerichtlicher Anordnungen aber bereits Anfang 2016 der Reisepass entzogen wurde, konnte er sein Formel-1-Team nur aus dem eigen eingerichteten Kontrollraum in seiner Villa im britischen Hertfordshire leiten.

Force India scheint dadurch nicht gelitten zu haben. Auch nach drei Rennen der Saison 2017 bleiben sie viertbestes Team. "Ich denke, das Team steht gut da", so Perez. "Daran hat sich nichts geändert."

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