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Formel 1: News

Silverstone zieht wohl Ausstiegsklausel

Silverstone möchte seinen bis 2027 laufenden Vertrag mit der Formel 1 wohl vorzeitig beenden: In zwei Wochen muss eine Klausel für ein Aus ab 2020 gezogen werden.

Silverstone steht vor dem Formel-1-Aus ab der Saison 2020. Allerdings möchte die britische Rennstrecke die Königsklasse freiwillig aus dem Programm kicken. Eigentlich läuft der Vertrag Silverstones mit der Formel 1 noch bis 2027, doch laut britischen Medien gilt es als sehr wahrscheinlich, dass man eine Vertragsklausel zieht, um schon nach der Saison 2019 auszusteigen.

"Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir diese Klausel ziehen müssen", sagt BRDC-Direktor Philip Walker gegenüber The Mail on Sunday. Der British Racing Drivers' Club besitzt die Traditionsstrecke, auf der 1950 der erste Grand Prix ausgetragen wurde, allerdings kämpft man seit Jahren um die Finanzierung der Anlage. Die Formel 1 wird in jedem Jahr teurer, weil die Antrittsgebühren um fünf Prozent steigen - laut BRDC-Vorsitz John Grant ein "potenziell ruinöses Risiko".

Um die Kosten zu decken, könnte Silverstone die Ticketpreise anziehen oder aus dem Vertrag aussteigen. Die Klausel muss jedoch bis zum 16. Juli 2017 - also in zwei Wochen - gezogen werden. Auch der Eigentümerwechsel zu Liberty Media wird dabei vermutlich nicht helfen. Zwar würden die Amerikaner Silverstone gerne im Kalender behalten, jedoch rückte Formel-1-Boss Chase Carey zuletzt von einer Reduzierung der Antrittsgebühren ab.

Im ersten Vertragsjahr musste Silverstone zwölf Millionen Pfund (rund 13,7 Millionen Euro) Antrittsgeld zahlen, bis 2026 müsste der BRDC jedoch 26 Millionen Pfund (rund 29,5 Millionen Euro) auftreiben. Die Formel 1 müsste nach dem Silverstone-Aus ein neues Zuhause in Großbritannien finden. Chase Carey hätte gerne mehr Stadtrennen und würde sich wohl ein Rennen in London wünschen.

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