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OÖ. Slalomcup: Wolfern

Vorschau aufs Saisonfinale in Wolfern

Am 1. Okt. trifft sich der OÖ. Slalomcup 2017 in Wolfern, wo der sechste und letzte Lauf der 31. Saison über die Bühne gehen wird.

Fotos: Robert Kreuzer

Am 1. Oktober trifft sich der Tross des internationalen oberösterreichischen Automobilslalomcups in Wolfern, wo auf dem Gelände der Firma Mitter der sechste und letzte Lauf der 31. Saison über die Bühne gehen wird. Die Veranstalter vom SPÖ-Power-Team Wolfern mit Wolfgang Jagersberger an der Spitze arbeiten bereits auf Hochtouren, um wie in den vergangenen Jahren wieder ein tolles Saisonfinale zu organisieren. Da aus sportlicher Sicht erst wenige Entscheidungen gefallen sind, darf man sich auf einen Tag mit hochkarätigem Motorsport freuen.

Die beste Ausgangsposition in der Division I hat zweifelsohne der zwischenzeitlich führende Dieter Lapusch, die Chancen von Walter Wimmer (MIC Uttendorf) und Christian Kitzler (SK Voest Motorsport) sind aber nach wie vor intakt. Sollten diese Herren beim letzten Lauf Probleme haben, er selbst aber einen vollen Erfolg verzeichnen, hat sogar noch der derzeit achtplatzierte Christian Fesl (Triple X Racing) die Chance, seinen Titel zu verteidigen. Um die Ehrenplätze mitreden werden aber auch noch Matthias Dilly, Rene Degenfellner (MSC Haag), Rene Aichgruber und Bettina Forster (FHRT/MSC Pyhrn-Priel). Für Hochspannung sollte also auf jeden Fall gesorgt sein.

Der Topfavorit in der Division II heißt ganz klar Gerhard Kronsteiner (ARBÖ-Team Steyr), der aktuell mit fünf Siegen in Front liegt. Vor allem jene Fahrer, die bislang nur einmal gefahren sind, könnten das Zünglein an der Waage sein. Treten diese zum letzten Lauf nicht mehr an, haben nämlich Patrick Wendolsky (Wendolsky Motorsport) und Patrick Huemer noch Chancen auf den Gesamtsieg. Bei einem vollen Erfolg mit Maximalpunkten könnten sie Kronsteiner so auf den letzten Metern noch abfangen. Der Kreis der Anwärter auf einen Stockerlplatz in der Gesamtwertung ist mit Franz Wirleitner (ARBÖ-Team Steyr), Georg Schlader (MSC Pyhrn-Priel), Andreas Ortner und Hannes Huemer ähnlich groß wie in der Division I.

Den Gesamtsieg in der Division III hat Dieter Lapusch bereits in der Tasche, dahinter ist aber noch nichts entschieden. Die besten Karten hat derzeit Martin Bointner, aber Goerg Schlader und Christian Kellermayr (KC Motorsport) haben noch Chancen, ihn zu verdrängen. Für das Duell der beiden wird ebenfalls mitentscheidend, ob "Einmalfahrer" ein weiteres Mal antreten oder nicht. Rein rechnerisch könnte sogar noch Florian Mauhart (MC Laakirchen) eingreifen, dazu müssten in Wolfern allerdings zehn Formelfahrzeuge am Start stehen – und er den Sieg davontragen.

Bleibt zu guter Letzt noch der Twingo Cup: Günther Kuchta konnte mit seinem Sieg in St. Valentin ebenfalls eine Vorentscheidung herbeiführen. Christian Fesl, Mario Perner (FTP-Team Steyr) und Helmut Tremetsberger werden im direkten Duell die übrigen Podestplätze unter sich ausmachen. Die Voraussetzungen für ein spannendes Rennen könnten also kaum besser sein. Bleibt nur noch zu hoffen, dass das Wetter für faire Bedingungen sorgt, dann steht einem tollen Saisonfinale zum 31. internationalen oberösterreichischen Automobilslalomcup nichts mehr im Weg.

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