Sprint-Quali Miami | 01.05.2026
Norris knackt die Mercedes-Dominanz
Lando Norris hat sich die Pole für das Sprintrennen in Miami gesichert und die Mercedes-Dominanz gebrochen - George Russell enttäuscht mit Rang sechs
Die Dominanz von Mercedes ist gebrochen! Erstmals in dieser Saison steht kein Silberpfeil-Pilot beim Start eines Rennens ganz vorne Zwar konnte sich WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli erneut in die erste Startreihe fahren, allerdings musste er sich im Sprint-Qualifying von Miami Weltmeister Lando Norris geschlagen geben.
Der McLaren-Pilot war der einzige Fahrer, der die Marke von 1:28 Minuten knacken konnte und sicherte sich mit 0,222 Sekunden Vorsprung auf Antonelli den ersten Rang. Antonelli konnte sich als letzter Fahrer über dem Strich noch an Oscar Piastri vorbeischieben, der zuvor für eine virtuelle erste Papaya-Reihe gesorgt hatte.
Vierter wurde Ferrari-Pilot Charles Leclerc vor Max Verstappen, der im Red Bull ein Lebenszeichen setzte, allerdings trotzdem sechs Zehntelsekunden Rückstand hatte. Enttäuschend verlief das Sprint-Qualifying für George Russell, der nie weit vorne zu finden war und sich mit Rang sechs vor Lewis Hamilton (Ferrari) begnügen musste.
Derweil konnte Franco Colapinto (Alpine) als Achter erstmals vor Teamkollege Pierre Gasly landen, der hinter Isack Hadjar Zehnter wurde. Audi verpasste die Top 10 auf den Positionen elf und zwölf erneut knapp.
Was in SQ1 passierte
Aston Martin und Cadillac waren im Grunde fast schon als Ausscheider gesetzt, von daher ging es darum, welche anderen beiden Fahrer hängen bleiben würden. Das waren am Ende Liam Lawson (Racing Bulls), dessen Team den ganzen Tag über noch nicht überzeugen konnte, und Esteban Ocon (Haas).
Ocon hatte es in der letzten Sekunde noch über den Zielstrich geschafft, verbremste sich jedoch kapital und konnte nicht mehr zulegen. Das schaffte jedoch im allerletzten Moment noch Alexander Albon, der Lawson damit um eine halbe Zehntelsekunde unter den Strich drückte.
Sergio Perez (Cadillac) war nur eine Hundertstel davon entfernt, Ocon zu schlagen. Nichts ging bei Aston Martin, die erneut von technischen Problemene geplagt wurden und keine repräsentative Zeit setzen konnten. Lance Stroll hatte während der Session eine Gelbphase ausgelöst, weil er in der Auslaufzone stand. Immerhin kam er zurück an die Box.
Die Bestzeit holte sich Norris, nachdem sein erster Versuch durch die gelbe Flagge von Stroll noch zunichte gemacht wurde. Mit 1:28.723 Minuten war er nur eine Hundertstel schneller als Charles Leclerc.
Ausgeschieden: 17. Liam Lawson (Racing Bulls), 18. Esteban Ocon (Haas), 19. Sergio Perez (Cadillac), 20. Valtteri Bottas (Cadillac), 21. Fernando Alonso (Aston Martin), 22. Lance Stroll (Aston Martin).
Was in SQ2 passierte
Wer sonst außer Audi sollte knapp am Einzug in SQ3 scheitern? Die Mannschaft aus Hinwil und Neuburg belegte im fünftenQualifying in diesem Jahr zum vierten Mal die elfte Position. Diesmal war es jedoch Gabriel Bortoleto, nachdem es bislang immer Nico Hülkenberg erwischt hatte.
Doch auch der Deutsche scheiterte und wurde von seinem Teamkollegen um 0,025 Sekunden geschlagen. Noch weniger Zeit, nämlich nur 0,021 Sekunden, fehlte übrigens Bortoleto auf die Top 10.
Die Bestzeit ging an Leclerc, der eine Runde in 1:28.333 Minuten fuhr und 0,173 Sekunden schneller war als Oscar Piastri.
Ausgeschieden: 11. Gabriel Bortoleto (Audi), 12. Nico Hülkenberg (Audi), 13. Oliver Bearman (Haas), 14. Alexander Albon (Williams), 15. Carlos Sainz (Williams), 16. Arvid Lindblad (Racing Bulls).
Was ist in SQ3 passiert?
Erst einmal nicht viel, denn alle warteten einige Minuten, bis sie ihre Fahrer auf die einzige entscheidende Runden schickten. Russell fuhr schließlich als Erster heraus, gefolgt von der Konkurrenz. Sein Teamkollege Kimi Antonelli ließ sich derweil am längsten Zeit und hatte so den letzten Versuch.
Russell setzte die erste Bestmarke, die jedoch schnell geknackt werden konnte. Zwar nicht von Hamilton, dessen zweiter Sektor zu langsam war, dafür aber von Norris, der mehr als sechs Zehntelsekunden zwischen sich und die Konkurrenz legte.
Leclerc schob sich dahinter auf Rang zwei, bevor Verstappen vorerst Rang drei belegte. Doch Piastri schob das Feld anschließend etwas nach hinten und sorgte für eine reine Papaya-Reihe eins. Bevor sich Zak Brown jedoch darüber freuen konnte, spielte Antonelli den Spielverderber und verdrängt den Australiern och aus der ersten Reihe - um 0,017 Sekunden.

















