MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Stockcar: Natschbach V

Volles Haus in der Stockcar-Königsklasse

Alle 13 F2-Boliden am Start: Beim fünften Renntag des Stockcar Racing Cups am kommenden Samstag verspricht die Formel 2 Action pur - Ex-Meister Andy Bössner und Vizemeister Gerhard Windstey feiern ein Comeback - Ein Power-Duo kommt aus der Steiermark.

Foto: Walter Vogler/weitsicht.cc

Mit dem fünften und somit vorletzten Renntag geht der Stockcar Racing Cup 2017 am kommenden Samstag, dem 7. Oktober, in seine nächste Runde. In Natschbach-Loipersbach wartet auf Fahrer wie Zuschauer wieder das perfekte Umfeld, um ein durch und durch tolles Motorsport-Spektakel erleben zu können.

Hoch erfreut und mit der dementsprechenden Spannung fiebert Andreas Kampichler dem übermorgigen Tag entgegen. Und das mit Recht. „Es sieht ganz nach einem neuen Rekord-Starterfeld aus“, kündigt der Stockcar-Organisator aus Gloggnitz an. „Besonders die Formel 2 scheint ein vollgefülltes Remake zu erleben.“ War die mit 180 PS ausgestattete Königsklasse in letzter Zeit etwas in den Schatten der fast 30 Teilnehmer starken Saloon-Car-Klasse gerückt, so kann die Organisations-Crew diesmal vermelden: „Wir haben alle 13 Formel-2-Boliden vergeben!“ Was also einer Action-Garantie der ganz besonderen Art gleichkommt.

Auf den Gesamtführenden Marcus Lechner aus Grafenbach wartet dieses Mal eine enorm starke Konkurrenz-Armada. So feiert zum Beispiel Andy Bössner ein ebenso überraschendes wie erfreuliches Comeback. Wer den in Wien lebenden Stockcar-Meister des Jahres 2015 kennt, weiß. das er sicher nicht mitfährt, um zu verlieren, Genauso wenig verlernt wie Bössner hat vermutlich auch der Vizemeister des letzten Jahres Gerhard Windstey, der ebenfalls in die Sandbahn-Arena zurückkehrt. Und neben Rundstreckenpilot Bernd Herndlhofer und Rallye-Ass Luca Waldherr, die ja bereits F2-erprobt sind, bzw. dem Stockcar-Neuling aus der Bergrennsport-Szene Manuel Michalko kommen diesmal auch aus dem steirischen Lager des amtierenden F2-Meisters Patrik Krassnigg zwei vielversprechende Racer aus dem Raum Voitsberg nach Natschbach. Zum einen will mit Andreas Roth ein 2-facher Autocrash-Staatsmeister (2009 und 2013) mitmischen, zum anderen sucht mit Jürgen Mörth der 2-fache Autocross-Vizestaatsmeister in der 1400-Buggy-Klasse sowie Autocrash-Staatsmeister in der 1500ccm-Klasse des Jahres 2016 seine Chance in der Stockcar-Elite. „Da wartet wirklich ein wahrer Adrenalin-Kick auf das Publikum“, ist Andreas Kampichler von einem Formel-2-Spektakel der Extraklasse überzeugt.

Aber auch in der Saloon-Car-Klasse gibt‘s wieder ein riesiges Starterfeld. Kampichler: „Es werden wieder an die 28 Fahrzeuge dabei sein. Also werden wir die Vorläufe (Anm. ab 13 Uhr) wohl wieder in drei Gruppen fahren.“ Hier muss Georg Weissenböck aus Küb seine Gesamtführung verteidigen.

In der Hecktrieb-Klasse ist Mitorganisator Gerald Koloc aus Gloggnitz der große Gejagte, und in der Jugend-Klasse werden diesmal neben dem Meisterschaftsführenden Gabriel Giuglea aus Neunkirchen weitere zehn Piloten um Punkte und Siege kämpfen.

News aus anderen Motorline-Channels:

Stockcar: Natschbach V

Weitere Artikel:

"Sie machen damit einen Fehler"

Formel-E-Boss kritisiert neuen F1-Weg

Formel-E-Boss Alberto Longo freut sich über die erhöhte Aufmerksamkeit auf seiner Serie und glaubt nicht, dass sich die Formel 1 mit dem Weg einen Gefallen tut

Absage Bahrain & Saudi-Arabien

Die versteckten Folgen der abgesagten GP

Die Absage der Grands Prix von Bahrain und Saudi-Arabien hat nicht nur logistische Konsequenzen für die Teams, sondern betrifft auch mehrere sportliche Aspekte

Formel-1-Einstieg von BYD?

Brauchen die Chinesen ein eigenes Team?

Der chinesische Autohersteller BYD liebäugelt mit einem Formel-1-Einstieg: Warum das aber nicht zwingend heißen muss, dass der Konzern bald ein eigenes Team hat

Nürburgring-Langstrecken-Serie

Verstappen gewinnt - und wird disqualifiziert

Max Verstappen feiert am Nürburgring einen dominanten Sieg - doch Stunden später wird er disqualifiziert: Ein Teamfehler sorgt für das bittere Ende