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Formel 1: News

Qualifikationsrennen für mehr Action?

Werden die Startaufstellungen von Grands Prix künftig über ein Qualirennen ermittelt? Derartige Pläne gibt es seitens Liberty Media.

Das Format des Qualifyings wurde im Laufe der Jahrzehnte mehrfach verändert – vom klassischen Format, bei dem jeder Fahrer selbst bestimmte, wann und wie oft er auf die Strecke ging, über das Einzelzeitfahren in vorher festgelegter Reihenfolge bis hin zur aktuellen Methode in drei Segmenten. Was jedoch immer geblieben ist, war die Tatsache, dass Rundenzeiten das ausschlaggebende Kriterium für die Startaufstellung bildeten.

Dies könnte sich in Zukunft ändern: Bei F1-Mehrheitseigner Liberty Media gibt es nach Informationen von auto motor und sport Pläne, nach dem Qualifying künftig ein Sprintrennen auszutragen; die bisher bekannte Qualifikation würde lediglich die Startaufstellung für diesen neuen Qualilauf festlegen, der ebenfalls am Samstag über die Bühne ginge. Erst danach stünde die Startaufstellung für den Grand Prix am Sonntag fest.

Das neue Qualirennen soll über eine Distanz von 100 Kilometern, also rund ein Drittel eines Grand Prix, gehen. Den Fahrern würden keine Einschränkungen bezüglich Reifen oder Spritmenge auferlegt. Von dieser Maßnahme versprechen sich die neuen Formel-1-WM-Bosse, dass die Piloten anders als im Grand Prix selbst von der ersten bis zur letzten Runde voll fahren und für Action sorgen.

In einigen Rennserien sind solche "Qualifying Races" bereits Praxis. Für die Formel-1-WM ist ein solcher Plan aber noch lange nicht finalisiert und dürfte bei Einführung auch für hitzige Proteste traditionsbewusster Fans sorgen.

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