MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
24h Nürburgring

N24: Manthey disqualifiziert

Der Zweitplatzierte Manthey-Porsche #911 ist beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring nachträglich aus der Wertung genommen worden.

Foto: Gruppe C Photography

Am Porsche 911 GT3 R des im Gesamtergebnis zweitplatzierten Teams wurden bei der routinemäßigen Nachuntersuchung im Anschluss an das Rennen Unregelmäßigkeiten bei der Motorleistung festgestellt.

Die in der Balance of Performance (BoP) für die Überprüfung auf einem Rollenprüfstand festgeschriebenen 494 PS (inklusive vier Prozent Toleranz) wurden überschritten. Auch eine erneute Überprüfung, die von den Sportkommissaren im Rahmen einer Verhandlung auf Wunsch des Teams mit einer veränderten Messmethode angesetzt worden war, ergab nicht die in der BoP vorgeschriebenen Werte.

Daraufhin wurde Manthey von den Sportkommissaren im schriftlichen Verfahren disqualifiziert. Die nachfolgenden Teams rücken auf, sodass der Black-Falcon-Mercedes #3 (Buhk/Haupt/Jäger/Stolz) nun als Zweiter gewertet wird und der Car-Collection-Audi #14 (Winkelhock/Haase/Fässler/Rast) neuer Dritter ist.

Manthey hat die Möglichkeit, gegen die Entscheidung der Sportkommissare in Berufung zu gehen. Im schriftlichen Verfahren der Sportkommissare müsste diese Berufung 96 Stunden nach Erhalt der Entscheidung auf dem Postweg eingelegt werden.

Der Deutsche Motorsport-Bund (DMSB) würde in diesem Fall eine Berufungsverhandlung voraussichtlich in einigen Wochen festsetzen. Bis dahin bliebe das Ergebnis unter dem Vorbehalt der Berufung.

News aus anderen Motorline-Channels:

24h Nürburgring

Weitere Artikel:

Mercedes-AMG präsentiert Designs

Auer fährt 2026 im "blauen Schuhkarton"

Mercedes-AMG hat die Optik der vier DTM-Boliden von Winward und Landgraf für die DTM-Saison 2026 enthüllt: Aus dem "Pink-Panther" wird ein "blauer Schuhkarton"

DTM 2026: Starterfeld

DTM: Starterfeld mit 21 Autos steht

Die DTM hat das Starterfeld für 2026 mit 21 Autos präsentiert: Welche Fahrer dabei sind, welche Stars fehlen und wieso das Feld etwas kleiner ausfällt als im Vorjahr

Rallycross, Melk: Vorschau

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit den Rennen auf dem Wachauring startet eine mit Spannung erwartete Rallycross-Saison. 100 Rennautos haben ihre Nennung für das Rennen in Melk abgegeben – insgesamt werden Pilotinnen und Piloten aus sechs Nationen an der Startlinie stehen.