MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Formel 1: News

Was Ricciardo für 2020 optimistisch stimmt...

Der sympathische Daniel Ricciardo sieht nicht nur beim Renault-Team ein großes Verbesserungspotential sondern auch bei ihm selbst als Fahrer...

Daniel Ricciardo erlebt ein enttäuschendes erstes Jahr mit Renault. Zum Abschied nach dem Saisonfinale in Abu Dhabi funkte er emotional an sein Team: "Ich will nur sagen, und das meine ich genau so, dass wir im nächsten Jahr besser werden." An die Verbesserung zum Positiven glaube er 2020 ganz fest.

Ich weiß, dass ich kein guter Redner bin", schmunzelt er auf seine Nachricht angesprochen. "Ich spreche zwar sehr gerne, aber ich bin nicht einer, der zu viel Müll daherredet." Er wollte seinem Team in einer letzten Botschaft am Boxenfunk mitteilen, woran er wirklich glaubt: "Dass wir nächstes Jahr besser werden."

Nachsatz: "Das sage ich nicht einfach nur, weil ich weiß, dass sie das hören wollen. Ich massiere ihnen bestimmt nicht die Schultern und erzähle ihnen, was sie wollen. Sondern ich weiß selbst, dass wir besser werden." Das Saisonziel für 2019 konnte er mit der Werksmannschaft nicht erreichen.

Mit Rang elf im letzten Rennen verabschiedete sich Ricciardo ohne Punkte in den Winter, sein Team konnte gerade noch Rang fünf vor Toro Rosso beschützen. Doch der vierten Platz in der Konstrukteurs-Wertung ging mit großem Vorsprung an McLaren.

"Ich weiß, dass ich besser werde. Dass ist also schon mal eine Variable, die sich zum Besseren verändern wird. Schon das allein lässt mich zuversichtlich ins nächste Jahr blicken." Laut Ricciardo gebe es aber noch viele weitere Puzzleteile, die Renault neu zusammensetzen muss.

"Wenn ich mit den Jungs aus der Aero-Abteilung spreche, wie wir das Auto designt haben, speziell die Front des Autos, dann sind sie ziemlich sicher, dass das nicht der beste Weg war. Außerdem können wir die Entwicklung des Autos ändern, wenn ich mir Konkurrenten anschaue."

Ricciardo möchte mehr Leistungssteigerung von einzelnen Updates sehen. "In diesem Jahr haben wir nicht so viel rausgeholt. Also wenn man alles zusammenzählt, dann haben wir ein ganzes Bündel in der Hand." Damit soll es 2020 mit dem Angriff auf die Top 3 klappen. "Die Ressourcen und das Budget dafür haben wir, daher bin ich optimistisch."

Ähnliche Themen:

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Zwischen Wachstum und Identität

MotoGP will keine F1-Kopie werden

Milliarden-Übernahme, Millionen Fans, aber kein Kurs Richtung Formel 1: MotoGP-Sportdirektor Carlos Ezpeleta erklärt, warum der Sport bewusst anders bleiben will

"Absoluter Wahnsinn, ein Tier"

Gen4-Auto der Formel E offiziell präsentiert

In Le Castellet ist die offizielle Präsentation der nächsten Auto-Generation für die Formel E erfolgt - Die Chefetage der Rennserie spart nicht mit Superlativen

Ohne jeden Test hat Michael Kogler ein 350 PS starkes Ford Fiesta WRC beim weltberühmten Rechbergrennen pilotiert - in Gedenken an seinen Vater Gottfried, der vor exakt 30 Jahren das Gleiche tat. Das Projekt „Ciao Papa“ war eine Herzensangelegenheit…

Rallycross-ÖM Melk: Bericht

Rallycross-Saisonstart in Melk

Mit spannenden Rennen auf dem Wachauring startete die neue Saison der Rallycross-Staatsmeisterschaft. Die Siege gingen an die Stars der FIA-Zentraleuropa-Meisterschaft. Bei den großen Tourenwagen konnten die Österreicher mit den Plätzen 1–3 zurückschlagen.