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Immer beliebter: Motorrad-Rennsport

Schräge Leidenschaft

Der Motorradrennsport begeistert mit Superstars wie Marc Marquez, Andrea Dovizioso oder Valentino Rossi, er lädt aber auch zum Wetten ein.

Bildquelle: motogp.com

Wenn der Begriff Formel 1 fällt, weiß heute fast jeder Mensch, worum es sich handelt. PS-starke Monoposto-Rennautos, die in aktionsreichen Rennen gegeneinander antreten. Doch die MotoGP wächst. Sie wurde in den letzten Jahren zu einem beliebten Schauspiel für Jung und Alt.

Der Motorradrennsport begeistert vor allem mit Superstars wie Marc Marquez, Andrea "Dovi" Dovizioso und Altmeister Valentino Rossi ("Il Dottore").

Mit zunehmender Leidenschaft wächst auch der Wunsch, noch mehr Adrenalin aus den Rennen mitnehmen zu können. Der Wettsport trägt dem Rechnung und schafft mit unzähligen Weltmodellen den perfekten Anlaufpunkt für alle MotoGP Fans.

MotoGP - Die Rennklasse der Superlative

Doch zuerst zu den Anfängen des Spektakels rund um die faszinierende Welt der Schräglagen. Erst seit dem Jahr 2002 gibt es die MotoGP als höchste Klasse der Motorrad-WM - mit bis zu 300 PS starken Viertakt-Motoren (bis 1000 ccm, maximal vier Zylinder) und einem Motorradgewicht von nur 157 Kilogramm.

Doch bereits seit 1949 gibt es die Motorrad-WM, zunächst dominierten europäische Viertakt-Motoren, in den 1970er-Jahren setzten sich jedoch auch in der höchsten Klasse (damals 500 ccm) vorwiegend japanische Zweitakt-Modelle durch. Ab den 1990er-Jahren waren diese im Straßenverkehr aufgrund ihre schadstoffreichen Abgase und ihrer lauten, zudem unangenehm hohen Soundkulisse jedoch zunehmend verpönt, weshalb sie auch im Rennsport ab 2002 im Zuge der Gründung der MotoGP wieder durch Viertakt-Motoren ersetzt wurden.

Wetten platzieren auf MotoGP

Im Wettsport rund um die MotoGP gibt es diverse Wettmodelle. Zunächst einmal muss man wissen, dass nach jedem Rennen die 15 bestplatzierten Fahrer Punkte erhalten. Der Sieger des Rennens erhält 25 Punkte, für Platz zwei gibt es 20 Punkte, für Platz 3 16 Punkte und weiter absteigend bis Platz 15 (1 Punkt).

Gewettet werden kann auf so ziemlich jedes Modell. Zunächst einmal ist die gängigste Form der Wetten die Siegerwette. Sie müssen im Voraus Ihr Geld auf einen Sportler tippen, welcher bei diesem Rennen Ihrer Meinung nach gewinnen wird. Ob sich diese Wette wirklich lohnt, ist zweifelhaft. Schließlich hat in den letzten Rennen meist Marc Marquez die Nase vorne. Somit sinken auch die Quoten für einen Sieg des Fahrers. Wer auf diesen Rennausgang wettet, der kann zwar mit großer Sicherheit gewinnen, doch die Gewinnsumme bleibt gering. Daher versuchen viele Wettinteressierte andere Wettmodelle zu nutzen.

So gibt es beispielsweise die Gesamtwette, welche ebenfalls den Sieger vorhersagt, jedoch nicht eines einzelnen Rennens. Vielmehr entscheiden Sie sich im Vorfeld, welcher Rennfahrer die Saison mit einem Weltmeistertitel beendet. Auch hier stellt sich die Frage nach der Gewinnspanne, denn wenn ein Fahrer stets mit hohen Punkten aus den Rennen hervorgeht, ist auch schnell der Weltmeistertitel eingeholt.

Etwas spannender geht da die Head-to-Head-Wette einher. Bei dieser Wette gilt es abzuschätzen, welcher Fahrer im Vergleich zu einem anderen Fahrer die bessere Leistung erbringt. Diese Wette muss somit nicht auf Spitzenfahrer abgeschlossen werden, sondern kann auch Fahrer aus den hinteren Reihen integrieren. Somit steigen die Wettquoten.

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