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MotoGP: Jerez

Drama bei Quartararo, Marquez souverän

Marc Marquez feiert in Jerez einen Heimsieg, Pole-Setter Fabio Quartararo scheidet mit Defekt aus. Valentino Rossi nach Aufholjagd Sechster.

Foto: MotoGP

Heimsieg für Marc Marquez (Bild oben). Der Honda-Pilot ist beim Großen Preis von Spanien in Jerez zu einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg gefahren. Alex Rins (Suzuki) sicherte sich auf Rang zwei erneut einen Platz auf dem Podest. Maverick Vinales (Yamaha) wurde Dritter, während Teamkollege Valentino Rossi von Startplatz 13 immerhin auf P6 ins Ziel kam.

Bei einer Asphalttemperatur von 43 Grad hatte sich die Mehrheit des MotoGP-Feldes vorne und hinten für den harten Reifen entschieden. Mit Maverick Vinales und Alex Rins gab es jedoch zwei prominente Ausnahmen. Sie hatten vorne den Medium-Reifen aufgezogen. Cal Crutchlow und Jorge Lorenzo fuhren diesen wiederum am Hinterrad.

Den Start entschied Marquez für sich, doch auch das Petronas-Duo kam gut vom Fleck. Morbidelli und Quartararo folgten direkt dahinter. Ducati-Pilot Dovizioso fiel nach einem kleinen Rempler am Start etwas zurück, konnte sich aber schnell erholen und ordnete sich hinter Vinales vorläufig auf dem fünften Platz ein.

Boden gutmachen konnte im ersten Umlauf Rins, der sich ans Hinterrad von Dovizioso hängte. Ebenfalls einige Plätze nach vorn kam Rossi, der sich nach wenigen Runden auf dem zehnten Platz einordnete. An der Spitze wechselten sich indes Marquez, Morbidelli und Quartararo mit schnellsten Rennrunden ab.

Vinales konnte dieses Tempo nicht ganz mitgehen und musste etwas abreißen lassen. Dafür legte Rins zu, setzte sich im Zweikampf gegen Dovizioso durch und nahm als Fünfter die Verfolgung auf. Bei freier Fahrt war der Suzuki-Pilot in der Lage, nach kurzer Zeit zu Vinales aufzuschließen und auch ihn zu überholen.

Währenddessen baute Marquez seine Führung zusehends aus. Von Runde zu Runde nahm er den Verfolgern einige Zehntel ab. Dabei profitierte der Spanier auch vom Duell des Petronas-Duos, das zunächst Quartararo für sich entscheiden konnte. In Runde 13 ereilte den Pole-Setter dann aber ein technisches Problem.

Der Franzose steckte im dritten Gang fest und konnte nicht mehr schalten. Im blieb nichts anderes übrig, als zurück an die Box zu fahren. Auch sein Teamkollege Morbidelli musste auf der Strecke Federn lassen. Erst musste er Rins und Vinales passieren lassen, dann fiel er auch noch hinter die beiden Werksducatis zurück.

Bei noch acht zu fahrenden Runden hatte Marquez seinen Vorsprung auf dreieinhalb Sekunden ausgebaut. Doch wie schnell der weg sein kann, hat sein Sturz in Austin gezeigt. Für ihn ging es vor allem darum, den Sieg sicher nach Hause zu bringen. Rins und Vinales kamen jedenfalls nicht merklich näher.

Dafür drehte Rossi in den letzten Runden noch einmal auf. Der Yamaha-Pilot schob sich innerhalb kurzer Zeit vorbei an Jack Miller, Morbidelli und Crutchlow auf den sechsten Platz. Auf die Ducati von Danilo Petrucci fehlten aber noch 2,5 Sekunden. Dessen Teamkollege Dovizioso erhöhte derweil den Druck auf Vinales.

Im Kampf um den letzten Platz auf dem Podium hatte dann aber der Yamaha-Pilot den längeren Atem. Dovizioso musste sich mit Platz vier zufriedengeben. Petrucci komplettierte die Top 5. Rossi freute sich nach seiner Aufholjagd über den siebten Rang. Dahinter folgten Morbidelli, Crutchlow, Takaaki Nakagami und Stefan Bradl.

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