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Motorrad-WM: News

Feuer in Jerez vernichtet MotoE-Bikes

In der Nacht zum Donnerstag verbrannten sämtliche Elektromotorräder des MotoE-Weltpokals, zum Glück kamen keine Personen zu Schaden.

Schock für die neugeschaffene MotoE-Serie: In der Nacht auf Donnerstag brannte im Fahrerlager der südspanischen Rennstrecke von Jerez ihr komplettes Equipment ab. 18 Maschinen aller zwölf Teams fielen dem Feuer zum Opfer, Personen wurden offiziellen Angaben zufolge nicht verletzt. Für den neuen Weltpokal ist der Großbrand aber ein herber Rückschlag. "Gegen 0:15 Uhr fing das Fahrerlager der MotoE beim zweiten Vorsaisontest in Jerez Feuer", hieß es in einer offiziellen Aussendung. "Es verursachte große Schäden und Verluste. Aktuell wird untersucht, wie es zu dem Feuer kam. Glücklicherweise wurden keine Menschen verletzt."

Die Verantwortlichen wollen sich schnellstmöglich zu den Gründen für diesen Vorfall äußern. Fest steht bereits eine Auswirkung auf den Kalender der MotoE: Der Auftakt in Jerez, der im Rahmen des Grand Prix von Spanien in eineinhalb Monaten stattfinden sollte, wurde abgesagt, das Rennen soll aber später nachgeholt werden. Le Mans, der Sachsenring, Spielberg und Misano sind die weiteren geplanten Stationen der MotoE-Debütsaison. Ein neuer Kalender kann aber erst erstellt werden, wenn klar ist, wann neue Elektromotorräder geliefert werden können.

Anders als ursprünglich spekuliert, wurden die Motorräder vor Ausbruch des Feuers nicht aufgeladen; aufgrund ihrer hohen Energiedichte stellen Hochleistungsakkus aber ein stetiges Brandrisiko dar. Mit der Erneuerung der Flotte und des Zubehörs wurde laut FIM bereits begonnen, der MotoE-Weltpokal 2019 soll also in jedem Fall stattfinden.

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