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F1 schon 2023 mit reinem E-Fuel-Kraftstoff Die Formel 1 setzt das nächste Zeichen für die Umwelt
LAT

Formel 1 schon 2023 mit reinem E-Fuel-Kraftstoff

Schon 2023 will die Formel 1 mit reinem E-Fuel-Kraftstoff fahren und hat dafür ihren ursprünglichen Plan beschleunigt: Produktionsweg bleibt Herstellern frei

Die Formel 1 will schon 2023 komplett auf synthetisch hergestelltes Benzin setzen. Das bestätigt FIA-Motorenchef Gilles Simon gegenüber 'auto motor und sport'. Die Rennserie hat ihren ursprünglichen Plan damit noch einmal beschleunigt, denn eigentlich wollte man den E-Fuel-Anteil mit dem neuen Reglement jedes Jahr um 20 Prozent erhöhen.

Doch jetzt folgt ab 2023 der komplette Sprung. Bislang sieht die FIA zwei Möglichkeiten, um E-Fuel herzustellen: einmal durch chemische Verfahren mit Kohlendioxid und Wasserstoff und einmal aufgebaut auf biologischen Abfällen.

Ausschließen möchte die FIA keinen der beiden Wege. Im Gegenteil: Um die Kraftstoffunternehmen für diesen Plan zu gewinnen, dürfen sie auch einen komplett anderen Ansatz wählen, wenn sie einen finden.

Die FIA selbst hat bereits solche Kraftstoffe zu Testzwecken herstellen lassen und will sie noch in diesem Jahr an echten Formel-1-Motoren testen. Diese sollen sich durch den neuen Treibstoff übrigens nicht grundlegend verändern - zumal die Motorenentwicklung bis 2025 ohnehin eingeschränkt sein wird.

Teurer als der aktuelle Sprit, dessen Literpreis bei rund 200 Dollar liegt, werde das neue Benzin mittelfristig auch nicht sein. Die Formel 1 benötigt pro Saison rund eine Million Liter Kraftstoff. "Das hört sich viel an, ist aber eine kleine Menge", so Simon. "Diese zu produzieren, wäre kein Problem."

Motorsport-Total.com

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