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DTM-Trophy: Auftakt für das neue Rennformat

Ausgetragen wird die DTM Trophy im Rahmen der bekannten und reichweitenstarken DTM-Plattform bei insgesamt sechs Veranstaltungen in der jetzt angelaufenen Motorsport-Saison.

Bernhard Schoke

Gefahren wird mit seriennahen GT-Rennfahrzeugen der sogenannten GT 4 Kategorie. Mit Heckantrieb kommt jeweils die Power der Boliden auf die bekannten Strecken. Für ausgeglichene faire sportliche Verhältnisse sorgt BoP – die Balance of Performance mit einer richtig ausgeklügelten, jeweils eigenständigen Einstufung. Sie sorgt trotz der großen Marken-Vielfalt mit ihren unterschiedlichen Konzepten für ein ausgeglichenes Starterfeld.

Messungen im Windkanal und auf dem Leistungsprüfstand gehören ebenso dazu wie die Ermittlung des Fahrzeugschwerpunkts. So rückt die Leistung der Fahrer bei der Vorbereitung wie auf der Piste in den Fokus, denn auch hier mit garantiert einheitlichen Reifen – analog der DTM – auch hier von Serienpartner Hankook – gefahren.

Die Punktevergabe erfolgt wie in der „großen“ DTM: Der Gewinner erhält 25 Zähler, der Zehnte noch einen Point. Außerdem gibt es für die drei Besten des Qualifyings Zusatzpunkte nach dem 3-2-1-Schema.

Beim Saisonauftakt auf der Strecke von Spa-Francorchamps waren gleich viele bekannte Marken vertreten. Audi mit dem R8 LMS, der BMW M4, der Mercedes-AMG, der KTM X-Bow und Toyota mit dem GR Supra – jeweils eingesetzt durch private Teams bieten ein ausgesprochen Facetten-reiches und vor allem optisch besonders interessantes Starterfeld.

Mit zwei 30-minütigen Sprint-Rennen – ohne Fahrerwechsel und Boxenstopp – pro Wochenende können sich die Piloten ganz auf ihre Boliden und Rennstrategie konzentrieren. Im Mittelpunkt dabei die Abstimmung von ihren ganz persönlichen Fahrwerks-Vorstellungen. Hier brauchen sie - im Gegensatz zu den Konzepten mit zwei Piloten - keine Kompromisse einzugehen.

Beim Saisonauftakt in den Ardennen waren bekannte Namen am Start. Unter anderem Youtube-Star Felix von der Laden und der Deutsche Kart Meister Philipp Springob. Den Renn-Samstag dominierte der Brite Ben Tuck im BMW M4. Er war Schnellster im freien Training, holte die Pole Position und gewann das Rennen mit einem Start-Ziel-Sieg.

Und auch am Sonntag waren die Engländer nicht zu schlagen. Es siegte Ben Green mit rund zwei Sekunden Vorsprung auf Tim Heinemann. Max Koebolt wurde Dritter vor dem erfahrenen Peter Terting.

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