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Rossi aus dem Yamaha-Werksteam gedrängt Hätte Valentino Rossi (46) wie Casey Stoner (27) auf dem Höhepunkt abtreten sollen?
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Aus dem Yamaha-Werksteam gedrängt: Stoner traurig über Rossis Entwicklung

Valentino Rossi muss 2021 seinen Platz für Fabio Quartararo frei machen: Laut Casey Stoner hätte Rossi eher abtreten sollen, um sein Ansehen nicht zu gefährden

Valentino Rossi wird in diesem Jahr seine finale Saison als Yamaha-Werkspilot bestreiten. Das stand bereits vor dem geplanten MotoGP-Saisonstart im März fest. Yamaha muss sich auf die Zukunft konzentrieren und von der wird Rossi kein Teil mehr sein.

Der 20 Jahre jüngere Fabio Quartararo übernimmt Rossis Platz im Team. Unklar ist, ob Rossi seine Karriere im Petronas-Kundenteam fortsetzen wird. Kritik kommt von Ex-Rivale Casey Stoner. Der Australier meint, Rossi hat seinen Ruf aufs Spiel gesetzt, indem er nicht eher zurückgetreten ist.

"Wenn er sich etwas eher dazu entschieden hätte, dann wäre er eine Legende, was er ja trotzdem ist", bemerkt Stoner bei 'Fox Sports'. "Jetzt zeigt er, dass man ihn schlagen kann. Es ist enttäuschend, dass ein Fahrer ins Satelliten-Team abgeschoben wird, den alle haben wollten und für den sie ein Vermögen bezahlt hätten."

"Valentino hat nach wie vor das Potenzial, exzellente Ergebnisse zu erzielen. Vielleicht kann er in der Zukunft noch ein paar Rennen gewinnen. Man verliert sein Talent nicht. Doch es ist traurig, dass er nicht wie früher ein Kandidat für Podestplätze ist", kommentiert Stoner, der 2012 im Alter von 27 Jahren die MotoGP verlassen hat.

Mit Marc Marquez verpflichtete Honda damals einen würdigen Nachfolger. Marquez holte bereits in seiner MotoGP-Debütsaison den Titel und setzte sich auch 2014, 2016, 2017, 2018 und 2019 gegen seine Gegner durch. Offen ist, ob Marquez auch so erfolgreich gewesen wäre, wenn Stoner nicht so zeitig abgetreten wäre. Hätte Stoner Marquez schlagen können?

"Mir wird immer wieder diese Frage gestellt. Hätte ich Marc besiegen können? Ja, bei einigen Rennen", kommentiert Stoner und begründet: "Wenn Dovizioso, Lorenzo, Valentino und Pedrosa es geschafft haben, dann hätte ich es auch geschafft."

"Doch wenn wir über die Meisterschaft sprechen, dann muss ich sagen, dass Marc extrem konstant war, vor allem in den vergangenen Jahren. Er konnte seine Schwächen beseitigen und wäre schwer zu schlagen gewesen", vermutet Stoner, der 2007 mit Ducati und 2011 mit Honda Weltmeister wurde.

Motorsport-Total.com

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