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Slalom ÖM: Das Finale steht vor der Tür

Am 26. Oktober erleben Slalom-Fans noch einmal heiße Action bei der österreichischen Slalom-Meisterschaft. Neu: Erstmals veranstalten Franz Pintarich und sein Team vom MSC Enzian das Finale statt den Auftakt der Saison

Wenn am 26.Oktober in Teesdorf das Finale zur Slalom-ÖM 2021 ausgetragen wird, geht damit eine sieben (!) Läufe umfassende Meisterschaft zu Ende – was in Zeiten einer noch immer nicht überwundenen Covid19-Pandemie alles andere als selbstverständlich ist. Franz Pintarich und sein Team vom MSC-Enzian sind zwar schon eine gefühlte Ewigkeit als ÖM-Veranstalter mit dabei, dass sie diesmal aber den Abschluss und nicht den Beginn einer Saison organisieren ist trotz aller Erfahrung auch für sie neu.

Das Nennergebnis steuert mit über 145 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf einen neuen Rekord zu und mit 14 Fahrerinnen haben so viele Damen wie noch nie eine Nennung abgegeben! In diesem riesigen Feld finden sich neben der österreichischen Slalom-Elite auch wieder einige klingende Namen aus anderen Disziplinen die vor der Winterpause nochmal kräftig Gas geben wollen.

In der Gruppe „Street“ führt Mathias Lidauer mit 16 Punkten Vorsprung auf Markus Rötzer und muss praktisch nur mehr ins Ziel kommen um seinen Titel zu verteidigen. Um die Ehrenplätze kämpfen Markus Rötzer und Markus Huber die derzeit durch drei Punkte getrennt sind.
Noch besser ist die Ausgangslage für Dieter Lapusch in der Kategorie „Sport“. Ihm fehlt nur mehr ein einziger Punkt zum Titel-Hattrick. Der „Vize“ von Martin Walcher ist mit 13 Punkten Vorsprung ebenfalls gut abgesichert, womit die engste Entscheidung zwischen Rene Auner und Jürgen Kollmann im Duell um Platz drei ansteht. Platz fünf hält nach wie vor Erwin Heidenbauer.

In der Division „Race" reist Robert Aichlseder mit einem komfortablen Vorsprung auf Wolfgang Leitner nach Teesdorf, dem wiederum Gerhard Nell mit seiner starken Performance in Greinbach bis auf drei Punkte naherücken konnte. Rang vier hat Martin Dall inne vor Manuel Forstenlechner, der seinerseits aber nur einen Punkt Vorsprung auf Franz Dall und Georg Schlader hat.
Für Gerhard Schauppenlehner steht zum Saisonfinale voller Angriff auf dem Programm, fehlen ihm doch nur drei Punkte auf Leader Christian Trimmel. Markus Mauracher und Peter Waldbauer werden den letzten Stockerlplatz unter sich ausmachen, vor Dominik Neumann.

Offene Titelentscheidungen in allen vier Gruppen und ein volles Starterfeld sind die besten Voraussetzungen für ein spannendes Meisterschaftsfinale. Bleibt nur mehr zu hoffen, dass auch die äußeren Umstände noch einmal mitspielen, dann können sich Fans wie Aktive nochmals auf ein „Grande Finale“ mit bestem Slalomsport freuen!

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