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Gordon Murray benennt Supersportler nach Niki Lauda Gordon Murrays neues Hypercar trägt Niki Laudas Namen
Gordon Murray Automotive

Designer-Legende Gordon Murray benennt Supersportler nach Niki Lauda

Der ehemalige Formel-1-Designer Gordon Murray präsentiert einen Supersportler mit Niki Laudas Namen - Einsatz in der Hypercar-Klasse der WEC in Aussicht?

Erscheint da ein neuer Gegner für Toyota, Peugeot und Co. in der Hypercar-Klasse der WEC und der 24h von Le Mans am fernen Horizont? Designer-Legende Gordon Murray, berühmt unter anderem für den dominanten McLaren MP4/4 aus der Formel-1-Saison 1988, präsentiert nun einen neuen Supersportler, der nach Niki Lauda benannt wird.

Dabei handelt es sich um den T.50s Niki Lauda, der parallel zur straßenzugelassenen Version des Wagens entwickelt wurde. Die Bezeichnung sei ein Tribut an den dreifachen Formel-1-Weltmeister und werde vollkommen durch die Familie Lauda unterstützt, wie Murray mitteilt.

"Der T.50s ist zu seinen Ehren benannt, um an seinen berühmten Sieg mit dem Staubsauger beim schwedischen GP 1978 zu erinnern", so Murray, dessen Fahrzeug Elemente dieses Staubsaugers in sich trägt. "Zudem ist es sehr passend, dass wir den T.50s Niki Lauda an seinem Geburtstag vorstellen. Niki hätte diese Innovation und die Ingenieurskunst in unserem Fahrzeug sehr geschätzt"

Gordon Murray gestaltet seine Supersportler individuell

Insgesamt 25 Modelle dieses rund 3,6 Millionen Euro teuren Fahrzeugs werden ab Januar 2023 gebaut. Zu diesem Zeitpunkt sollen bereits alle 100 straßenzugelassenen Modelle an die Kunden ausgeliefert sein. Angetrieben wird der T.50s Niki Lauda von einem Zwölfzylinder-Motor aus dem Hause Cosworth, der insgesamt 725 PS leisten soll.

Jedes einzelne dieser 25 Fahrzeuge wird zudem individuell gekennzeichnet. So soll der erste gebaute Supersportler mit einer Platte mit der Aufschrift "Kyalami 1974" versehen werden. Eine Remineszenz an den ersten Grand-Prix-Sieg eines von Murray gebauten Rennwagens, als Carlos Reutemann auf einem Brabham BT44 den Südafrika-GP 1974 gewann.

"Der T.50s ist inspiriert durch meine Liebe zum Motorsport. Es erschien mir also völlig passend, eine besondere Verbindung zu legendären Rennen aus der Vergangenheit herzustellen", schwärmt Murray.

Einen Einsatz des Fahrzeugs in der WEC und bei den 24 Stunden von Le Mans in ferner Zukunft schließt Murray übrigens nicht aus. Schon im November 2019 gab er bekannt, bezüglich der neuen Hypercar-Klasse in Gesprächen mit dem Ausrichter ACO zu sein.

Motorsport-Total.com

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