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Toyota vs. Alpine: Knackpunkt Equivalence of Technologies? Bislang starteten Toyota und Signatech Alpine in unterschiedlichen Klassen
Motorsport Images

Toyota vs. Alpine: Entscheidet Politik die 24h Le Mans und WEC 2021?

Toyotas Le-Mans-Hypercar gegen den LMP1-"Altwagen" von Alpine: Die Toyota-Fahrer fürchten, dass der Ausgang der WEC 2021 durch Politik bestimmt werden könnte

Die Toyota-Fahrer Kazuki Nakajima und Kamui Kobayashi äußern sich besorgt darüber, dass die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2021 durch Politik entschieden werden könnte. Hintergrund ist ein zu erwartendes Gerangel um das Balancing zwischen dem neuen Le-Mans-Hypercar von Toyota und dem Oreca-LMP1, den Alpine im kommenden Jahr einsetzen wird.

Die LMHs werden deutlich langsamer sein als ihre LMP1-Vorgänger, sodass der Oreca, der bislang unter dem Namen "Rebellion R13" angetreten ist, eingebremst werden muss. Hinzu kommt der Faktor Zuverlässigkeit: Der Oreca absolvierte schon 2020 die 24 Stunden von Le Mans ohne Probleme. Das Toyota-Hypercar wird bis dahin erst zwei Rennen auf dem Buckel haben.

"Ich denke, Le Mans könnte etwas anders werden", sagt Nakajima gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Sie haben ein Auto, das 24 Stunden ohne Probleme schafft. Ihre Zuverlässigkeit ist gut. Es kommt wirklich auf die EoT zwischen ihnen und uns an."

Und genau hier befürchtet er ein Problem: Der Rebellion R13 erzielte bereits Rundenzeiten von unter 3:20 Minuten im Renntrimm - weit unter dem Ziel des ACO von 3:30 Minuten (wobei davon auszugehen ist, dass auch die Le-Mans-Hypercars diese Marke knacken werden).

Droht also Toyota nun das Schicksal, das jahrelang die privaten LMP1-Rennställe zu tragen hatten? "Es wird schwieriger für uns, weil unser Tempo auf natürliche Weise begrenzt ist, aber ihres durch die EoT festgelegt wird", sagt Nakajima. "Wir haben das Potenzial, dieselben Rundenzeiten zu gehen. Deshalb glaube ich, dass es ein echtes Rennen wird. Ob das richtig ist oder nicht, kann ich nicht sagen."

"Es liegt an der Politik. Ich kann beide Seiten nachvollziehen. Aus unserer Sicht wäre es sehr unfair, aber natürlich will der ACO ein enges Rennen. Schauen wir, was passieren wird. Das Rennen sollte interessant werden, denn sie sind ein starker Herausforderer."

Teamkollege Kamui Kobayashi fürchtet, dass ein zu schneller Alpine mögliche LMH-Interessenten abschrecken könnte. "Wir haben [mit dem LMH im Vergleich zum LMP1] eine Menge bei der Rundenzeit eingebüßt", sagt er gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Da kann ich nicht sagen, was passieren wird."

"Es würde keinen Spaß machen, wenn der Alpine schneller wäre als wir, weil dann keiner in die Hypercar-Klasse kommen würde. Wir haben ein neues Auto. Ihres ist etabliert und es ist ein erfahrenes Team. Aber sie haben das Balancing noch nicht verkündet, deshalb weiß ich nicht, was sie tun werden."

Motorsport-Total.com

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