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Erfolgreicher Saisonauftakt für KTM-Junioren
Gruppe C GmbH

Platz 7 und 13 in der ADAC GT4 Germany Oschersleben

Leo Pichler und Leon Wassertheurer setzen zum Saisonauftakt ein großes Ausrufezeichen: Die beiden 19-jährigen liegen nach dem ersten Rennwochenende auf Rang 4 der Juniorwertung. Eine zweifelsfrei starke Teamleistung von razoon – more than racing bei der ADAC GT4 Germany Premiere.

Parallel zum Rennwochenende der Fanatec GT2 European Series im badischen Hockenheim, wo die KTM Sportcar GmbH mit dem KTM X-BOW GT2 am Start war, bestritten zwei der vom Hersteller unterstützten Junioren ihre Auftaktrennen in der ADAC GT4 Germany in Oschersleben. Gemäß dem Reglement des Veranstalters absolvierte der 19-jährige Österreicher Leo Pichler am Sonnabend das erste Qualifying und stellte den KTM X-BOW GT4 von razoon – more than racing auf den famosen fünften Startplatz. Gerade einmal sechs Zehntel trennten den jungen Maturanten von Gabriele Piana im BMW M4 GT4 an der Spitze. „Ich habe mir das Qualifying nicht so entspannt vorgestellt,“ so Pichler. „Die Konkurrenten, die nicht selbst auf einer fliegenden Runde waren, haben fair Platz gemacht.“

Im ersten Rennen am Samstagnachmittag übergab Pichler dank einer starken Fahrt den KTM X-BOW GT4 nach einer guten halben Stunde auf Platz sechs liegend an seinen gleichaltrigen Teamkollegen Leon Wassertheurer. Der junge Deutsche war zwischenzeitlich zweitschnellster Fahrer im Feld und fuhr auf Gesamtrang vier vor, bis einsetzender Regen seinem Vorwärtsdrang ein jähes Ende bereitete. „Ich bin das erste Mal bei Mischbedingungen auf Slicks unterwegs gewesen. Da wollte ich kein unnötiges Risiko gehen“, erklärte Wassertheurer nach der Zieldurchfahrt. Schlussendlich beendete das Duo mit der Startnummer 14 das erste Rennen auf dem herausragenden siebenten Platz.

Am zweiten Renntag übernahm Leon Wassertheurer die Qualifying-Arbeit. Nachdem er seine fliegende Runde in Folge eines fulminant vorgetragenen Ausfallschritts des X-BOW-Hecks vorzeitig abbrechen musste, langte es lediglich zu Platz 15 in der Startaufstellung. An gleicher Position steuerte der deutsche Youngster zur Hälfte der Renndistanz die Box an, um das Cockpit an Leo Pichler zu übergeben. Aufgrund eines Missverständnisses zwischen den Jungprofis beim für sie neuen Boxenstopp-Format ließ man leider wertvolle Sekunden liegen. In der Folge kehrte Pichler auf Rang 18 ins Rennen zurück. Nach einer starken Aufholjagd beendeten die Junioren den zweiten Lauf auf dem guten 13. Rang.

„Die Jungs haben einen tollen Job gemacht. Wir haben unsere selbst gesetzten Ziele übertroffen. Dass wir in diesem starken Starterfeld von Anfang an so gut mit dabei sein würden, war nicht zu erwarten“, kommentierte Teamchef Dominik Olbert den Erfolg im Auftaktrennen. „So kann es gerne weitergehe, auch wenn wir uns am Red Bull Ring aufgrund der langen Geraden und dem geringen Top-Speed etwas schwer tun, freuen wir uns schon jetzt auf die beiden Heimrennen am 10. und 11. Juni.“ In der Juniorwertung der ADAC GT4 Germany belegt das Team mit zwei Punkten Rückstand auf den Drittplatzierten aktuell den tollen vierten Rang.

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