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Guter Einstand von Wimmer Werk in der ADAC TCR Germany
Wimmer Werk Motorsport

Viel Action, viel Erfolg

Eric Scalvini holt sich auf Cupra Leon Competition den vierten und fünften Platz. Christian Voithofer und Günter Benninger erreichen zweimal Trophy-Podest.

Mit zwei Rennen startete an diesem Wochenende nicht nur die Saison 2021 in der ADAC TCR Germany, sondern damit auch eine der heurigen Punktejagden des österreichischen Top-Rennstalls Wimmer Werk Motorsport. Austragungsort war die Motorsportarena Oschersleben in Deutschland und im Fokus von Teamchef Felix Wimmer standen die vier Wimmer-Werk-Piloten Eric Scalvini in der Allgemeinen Klasse, sowie Peter Gross, Günter Benninger und Christian Voithofer in der Trophy-Wertung, die speziell für ambitionierte Gentleman Driver, sprich Kunden-Piloten installiert wurde.

Dass die Augen des Teamchefs nach dem gestrigen ersten Rennen leuchteten, lag daran, dass besonders Eric Scalvini zum auffälligsten Mann avancierte. Der Italiener, dem im Qualifying ausgerechnet seine schnellste Runde wegen einer Gelb-Phase gestrichen wurde, startete vom zehnten Platz und imponierte nach einem starken Start, der ihn gleich auf Platz sieben brachte, mit seiner kämpferischen Art von der ersten bis zur letzten Sekunde des 30-minütigen Fights. Auch eine kurzfristige Rückreihung um einen Platz durch die Rennleitung, die ein hartes Überholmanöver als zu rustikal empfand, konnte Scalvini und seinen Cupra Leon Competicion nicht bremsen. Von sieben ging es für ihn auf sechs, von sechs auf fünf, und als der 26-jährige Italiener in der vorletzten Kurve vor dem Zieleinlauf auch noch den Hyundai des Oberösterreichers Nico Gruber schluckte, war das der tolle vierte Endplatz und der verdiente Lohn für eine auffallend couragierte Leistung. Der Sieg ging letztendlich an den deutschen Top- und Titelfavoriten Luca Engstler.

„Ich freue mich aber nicht nur für Eric, sondern auch für unsere Trophy-Starter“, war Felix Wimmer mit dem Auftaktrennen zufrieden. Denn hier standen mit dem Oberösterreicher Günter Benninger und dem Wiener Christian Voithofer zwei Wimmer-Werk-Cupras auf den Plätzen zwei und drei, also auf dem Podest hinter dem Deutschen Ex-Champion Roland Hertner. Dass Voithofer dabei nicht ins Ziel kam, spielte keine Rolle, weil er erst in der letzten Runde ins Kiesbeet rutschte und somit laut Reglement in der Wertung verblieb. Kein Glück hatte hingegen der vierte Wimmer-Werk-Pilot Peter Gross im Audi RS3 LMS. Der Wiener musste nach einem Ausritt seinen Boliden nach sechs Runden wegen eines Kühlerdefektes abstellen.

Heute Nachmittag ging der zweite Saisonlauf über die Bühne. Hier glänzte schon am Vormittag im dazugehörenden zweiten Qualifying, Wimmer Werk Pilot Eric Scalvini mit Platz Vier. Damit startete der Italiener aussichtsreich aus der zweiten Startreihe. Aber leider hatte er am Start durchdrehende Räder und fiel an die sechste Position zurück. Im Verlauf des Rennens brach auch noch der Splitter, damit flatterte die Karosserie und man war froh den Wagen überhaupt ins Ziel gebracht zu haben. Vor diesem Schaden nützte Scalvini eine Rennsituation sehr geschickt aus und setzte sich an die vierte Stelle, im Ziel wurde er nach hartem Kampf mit dem Deutschen Rene Kircher als Fünfter gewertet.

Wiederum Pech hatte Peter Gross mit dem Audi RS3 LMS, bei ihm führte ein Kühler- oder Wasserpumpenschaden schon kurz nach dem Start zum Ausfall. Dafür klappte es in der Trophywertung für Christian Voithofer und Günter Benninger (beide auf Cupra Leon Competition). Sie belegten als Gentleman-Driver hinter dem Deutschen Sieger Roland Hertner die Podiumsplätze Zwei und Drei. Voithofer bot eine grundsolide Leistung und wurde nach fehlerloser Fahrt 15.ter, einen Platz dahinter landete Günter Benninger als 16.ter. Er hatte am Beginn des Rennens aber einen Verbremser mit Dreher ins Kiesbeet, der Oberösterreicher konnte aber weiterfahren. Gesamtsieger wurde so wie beim gestrigen ersten Rennen der Deutsche Luca Engstler (Hyundai i30N) vor seinem Landsmann Dominic Fugel (Honda Civic) und dem Oberösterreicher Nico Gruber (Hyundai i30N).

In der Gesamtwertung der ADAC TCR Germany für nach zwei Rennen der Deutsche Luca Engstler mit 68 Punkten vor seinem Landsmann Dominik Fugel mit 50 Punkten. Platz Drei belegt der Oberösterreicher Nico Gruber mit 39 Zählern. Wimmer Werk Motorsport Pilot Eric Scalvini aus Italien liegt mit 29 Punkten an fünfter Stelle. In der Trophy-Wertung führt der Deutsche Roland Hertner mit 8 Punkten vor Christian Voithofer und Günter Benninger mit je einem Punkt.

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