MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter
Russland ausgeschlossen: Masepin fährt staatenlos Nikita Masepin darf sein Land zwei Jahre lang nicht repräsentieren
Motorsport Images

Nation ausgeschlossen: Masepin darf nicht unter russischer Flagge starten

UPDATE: Weil sein Land vom Internationalen Sportgerichtshof gesperrt wurde, darf Nikita Masepin in der Formel 1 nicht als Russe starten - Auch keine Hymne im Siegfall

Nikita Masepin wird in der kommenden Formel-1-Saison nicht unter russischer Flagge starten dürfen. Das ist eine Konsequenz aus der Entscheidung des Internationalen Sportgerichtshofes CAS, Russland von allen internationalen Sportevents auszuschließen. Grund für die Strafe waren Daten-Manipulationen aus dem Moskauer Doping-Kontrolllabor.

Zwar wurde die ursprünglich angedachte Sperre Russlands im Dezember von vier auf zwei Jahre halbiert, trotzdem bedeutet das, dass es bei den nächsten Olympischen Spielen oder der Fußball-Weltmeisterschaft kein eigenständiges russisches Team geben wird - und dass auch russische Motorsportler in FIA-Weltmeisterschaften nicht für ihr Land fahren dürfen.

Das hat der Russische Automobilverband RAF verkündet, nachdem man in der Vorwoche eine Klarstellung vom CAS bekommen hatte.

Russische Fahrer dürfen keine Nationalflaggen und -symbole verwenden, genauso sieht es auch mit der Verwendung des Wortes Russe oder Russland aus, außer es steht in Verbindung mit der Bezeichnung "neutraler Sportler". Das heißt: Fahrer dürfen sich immer noch etwa "neutraler Sportler aus Russland" nennen.

Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass Haas-Pilot Masepin ein Rennen gewinnt, dann würde bei der Siegerehrung nicht die russische Nationalhymne gespielt werden. Auch vor dem Event in Sotschi wird es keine Hymne geben.

Der Event selbst darf jedoch weiter stattfinden, wenn er aus Vertragsgründen nicht abgesagt werden kann. Sotschi besitzt in der Formel 1 einen Vertrag bis 2025 und sollte daher auch 2021 regulär stattfinden können.

Ferrari-Junior Robert Schwarzman darf in der Formel 2 hingegen weiter unter der russischen Flagge fahren. Die Serie ist im Gegensatz zur Formel E, der Langstrecken-WM oder der Rallye-WM nicht als FIA-Weltmeisterschaft deklariert und fällt damit nicht unter die Strafe des CAS. Sollte er 2022 in die Formel 1 aufsteigen, würde für ihn aber das Gleiche wie für Masepin gelten.

Die Sperre gilt bis zum 16. Dezember 2022.

UPDATE: Am 4. März hat Haas seinen neuen VF-21 in den Farben der russischen Nationalflagge präsentiert. Die Farben der Flagge sind weiterhin auf Teamkleidung oder als Lackierung erlaubt und wurden von der FIA auf Anfrage von Haas durchgewunken.

Motorsport-Total.com

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

Porsche-Bekenntnis & McLaren-Gerüchte

Was macht Thomas Preining 2027?

Der Porsche-Werksvertrag von Thomas Preining läuft mit Saisonende aus: Wie er und sein bisheriger Arbeitgeber die Zukunft sehen und was es mit McLaren auf sich hat

Bei Ferrari fliegen in Mexiko die Fetzen: Lewis Hamilton ist außer sich und kündigt ernste Gespräche an, während Max Verstappen den Grand Prix gewinnt

Reaktion auf Eklat-Statement

Colapinto reagiert auf Jeremy Clarkson

"Bestrafen, weil er Argentinier ist" - Mit diesen Worten hat Jeremy Clarkson bei der Formel 1 in Austin für Ärger gesorgt - Franco Colapinto reagiert nach dem Rennen

"Nicht erlaubt, nicht ermöglicht"

Wurde BMW um seine Titelchance gebracht?

Marco Wittmann fühlt sich um seine DTM-Titelchance gebracht und ärgert sich über die BoP: Hätte man den BMW nach dem Samstag besser einstufen müssen?

Lando Norris' bittere Realität

Verliert McLaren den Anschluss?

Lando Norris ist nach dem Wochenende in Austin ernüchtert: Red Bull hat in der Konstrukteurs-WM gleichgezogen und McLaren auf Rang vier verdrängt

Race of Austrian Champions 2026

ROAC: Mega-hochkarätiges Starterfeld

Mehr als 12 Staatsmeister, Meister und „Champions“ sind bei der 17-ten Ausgabe des Race of Austrian Champions dabei und unterstreichen dadurch die hohe Qualität des Starterfeldes...