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3. Lauf Porsche Carrera Cup

Die für das in Neuburg am Inn (unweit von Schärding) beheimate Huber Racing Team startenden Piloten Laurin Heinrich und Leon Köhler bestimmten mit ihren Porsche das sportliche Geschehen in der Steiermark. Der in Leoben geborene Christopher Zöchling konnte sich bei seinem Heimspiel nicht so optimal in Szene setzen.

Bernhard Schoke

Basis für die beiden Huber-Piloten waren die Ergebnisse der Qualifyings. Dafür hatten sie im vorausgegangenen freien Training eine optimale Einstellung ihrer Boliden erarbeitet. Im Fokus dabei: Die Reifen zum Arbeiten bringen – wie es die Insider formulieren. Denn nur via der Pneus vom Serienpartner Michelin kommt die Power der Porsche Motoren optimal auf die Strecke.

Aber nicht nur das. „Um die Leistungsfähigkeit und Performance der Reifen über die komplette Renndistanz zur Verfügung zu haben, muss man verstehen wie sie funktionieren. Parameter dafür sind das Streckenlayout – die Längen der Geraden, die Kurvenradien, die Bremspunkte, der Speed auf dem Scheitelpunkt, die Beschaffenheit des Streckenbelags – seine Griffigkeit und natürlich der jeweilige persönliche Fahrstil des Piloten. Beeinflussbar ist die durch den Luftdruck im kalten Reifen und die Einstellung des Fahrwerks – auch hier gibt es Vorlieben der Piloten. Beispielsweise in der Form, dass man direkt merkt, dass in der Kurve der Point of no return – sprich Dreher – erreicht ist. Anderen ist es lieber, wenn sie früh merken, dass der Grenzbereich näherkommt,“ so beschrieb der 19jährige auf Nachfrage die Herausforderung, die an ihn als Piloten gestellt werden in vier Sätzen. „In der Realität,“ so fügte er an, „ist dies ein Zusammenspiel mit den Michelin Ingenieuren und Technikern, meinem Team um Christopher Huber und der dort vorhandenen Erfahrung.“

Letztere kam ihm auf dem Red Bull Ring richtig zu gute. Mit diesem Hintergrund schaffte sie in den ersten Startreihen eine ausgesprochen gute Ausgangsposition für die anstehenden Läufe.

32 Piloten waren dabei. Den besten Start hatte Huber Pilot Köhler. Bereits in der ersten Kurve konnte er den Pole Setter Güven passieren und die Führung übernehmen. Daran änderte sich auch nichts durch die beiden Safety Car Phasen. Dahinter entbrannte ein harter Kampf um die verbleibenden Positionen auf dem Stockerl. Und Huber Pilot Laurin Heinrich schaffte als es als Dritter zur Siegerehrung.

Umgekehrte Vorzeichen am Sonntag: Wieder waren gleich zwei Huber Piloten auf dem Stockerl: Diesmal gewann Laurin Heinrich (van Berghe Huber Racing) und Team Kollege Leon Köhler (Nebulus Racing by Huber) wurde Dritter.

Kein richtiges Glück hatte Christopher Zöchling. Am Samstag wurde er Siebter. Am Sonntag startete er aussichtsreich aus der vierten Reihe – lediglich eine halbe Sekunde trennte ihn vom Pole Setter. Das Rennen verlief dann wenig erfreulich. Nach Problemen seinen Boliden noch über die Ziellinie.

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