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Kampf gegen Krebs verloren: Sabine Schmitz verstorben Sabine Schmitz ist an den Folgen einer Krebserkrankung verstorben
VLN

Kampf gegen den Krebs verloren: Sabine Schmitz mit 51 Jahren verstorben

Seit 2017 kämpfte Sabine Schmitz gegen den Krebs: Nun ist die "Königin der Nordschleife" an den Folgen der Krankheit verstorben

Sabine Schmitz hat den Kampf gegen den Krebs verloren. Die populäre Rennfahrerin ist am 16. März 2021 verstorben, wie ihr Team Frikadelli Racing bestätigte. Sabine Schmitz wurde 51 Jahre alt.

Bekannt war Schmitz, die in Nürburg aufgewachsen war, vor allem durch ihre Renneinsätze auf der Nürburgring-Nordschleife. 1996 gelang ihr zusammen mit Johannes Scheid und Hans Widmann am Steuer des legendären BMW M3 "Eifelblitz" als erster Frau überhaupt der Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

Im Jahr darauf wiederholte sie zusammen mit Scheid, Peter Zakowski und Hans-Jürgen Tiemann diesen Erfolg. 1998 wurde sie zusammen mit Scheid, ebenfalls als erste Frau, Meisterin der VLN-Langstreckenmeisterschaft.

Zweites Karrierestandbein im TV

Seit Mitte der 2000er-Jahre ging Schmitz zusammen mit ihrem späteren Ehemann, dem Fleischfabrikanten Klaus Abbelen, auf Porsche-Fahrzeugen an den Start. Zusammen gründeten beide den Rennstall Frikadelli Racing, der wie Schmitz selbst, unter Nordschleifen-Fans Kultstatus besitzt. 2015 und 2016 fuhr sie auf der Nordschleife als Gaststarterin in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC).

Neben ihren Aktivitäten als Rennfahrerin war Schmitz auch lange Jahre Fahrerin des Ring-Taxis. Nach eigener Schätzung ist sie auf der Nordschleife mehr als 30.000 Runden gefahren. International bekannt wurde Schmitz durch Auftritte in der britischen TV-Sendung Top Gear, deren Co-Moderation sie 2016 übernahm.

Seit 2017 litt Schmitz unter einem seltenen Vulvakarziom, welches sich als äußerst hartnäckig erwies. Trotz zahlreiche Operationen und Chemotherapien kam der Krebs immer wieder zurück. Im Sommer 2019 hatte sich Schmitz nach einer zwischenzeitlichen Rückkehr ins Renncockpit noch kämpferisch gezeigt.

Jahrelanger Kampf gegen den Krebs

"Er verfolgt mich - kaum ist er weg, ist er wieder da. Ich versuche jetzt, eine Lösung zu finden. Aber es ist schwer", hatte Schmitz im Interview mit 'Motorsport-Total.com' gesagt, aber in ihre typischen Unbeschwertheit hinzugefügt: "Eifeler Unkraut, nicht wahr?"

2020 musste Schmitz dann aber erneut eine Rennpause einlegen. "Jetzt muss ich alle Kraft und Register ziehen, kraftvoll die nächsten Therapien zu meistern ... In der Hoffnung, dass mal irgendwas anschlägt", hatte sie damals gesagt. Diese Hoffnung wurde leider nicht erfüllt.

Motorsport-Total.com

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