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Zwei Siege für Österreich auf dem Hungaroring
Suzuki Team Austria

Suzuki Cup Europe Hungaro Ring

Die Sieger heißen der Läufe des Suzuki Cup Europe am Hungaro Ring heißen Max Wimmer, Dominik Haselsteiner sowie Adam Lengyel.
In der Österreichwertung führt somit Haselsteiner vor Wimmer und Max Zellhofer.

Nach der gestrigen Heimniederlage der Ungarn im Suzuki Cup Europe durch den spektakulären Sieg von Max Wimmer (Wimmer Werk Motorsport) auf dem Hungaroring bei Budapest waren die Magyaren heute im 2. Rennen bemüht, diesen schwarzen Fleck auszuradieren. Die Voraussetzungen dazu waren jedenfalls gegeben. Man startete heute, was die besten acht Piloten des ersten Rennens betraf, in gestürzter Reihenfolge. Dort waren drei Ungarn, ein Pole und vier Österreicher vertreten. Von der besten Startposition gingen Max Zellhofer und Philip Dietrich ins Rennen, in Reihe Zwei der Pole Maciej Banas und Dominik Haselsteiner, dann die beiden Ungarn Attila Bucsi und Vorjahresmeister Gabor Tim und in der vierten Startreihe der Ungar Adam Lengyel und der gestrige Sieger Max Wimmer. Dann folgten die restlichen 16 Piloten, aufgereiht nach dem Ergebnis des ersten Rennens.

2. Rennen: Bei kühlen aber gänzlich trockenen Bedingungen erfolgte der Start zur 25 Minuten Distanz. Max Zellhofer setzte sich vor Philip Dietrich bis zur ersten Kurve an die Spitze. Dann kam aber Dominik Haselsteiner von der vierten Startposition nach vorne und setzte sich hinter Max Zellhofer auf Platz Zwei. Aber bereits in der 2. Runde übernahm Haselsteiner das Kommando, überholte Max Zellhofer, der aber ab der 4. Runde vom Polen Banas, dem Ungarn Tim, dem Österreicher Dietrich sowie den beiden Ungarn Bucsi und Lengyel verfolgt wurde. Im Mittelfeld kam es zu erbitterten Zweikämpfen vor allem mit den ungarischen Junioren, die bei den Österreichern Fabian Ohrfandl und dem gestrigen Sieger Max Wimmer, keinen positiven Eindruck hinterließen. Deshalb verloren die Österreicher bei einigen Zweikämpfen wertvolle Punkteränge. Hingegen kam es zu einer Berührung zwischen dem jungen Österreicher Philip Dietrich und dem Ungarn Attila Bucsi, wobei sich der Österreicher die Spurstange seines Swift so beschädigte, dass Rechtskurven in der Folge zu einem Problem für ihn wurden. Fairerweise gab Dietrich nach Kontrolle seiner Bordkamera sein Verschulden zu, er landete auf dem zehnten Gesamtrang. Etwas verbessert gegenüber gestern zeigte sich Günther Wiesmeier, der trotz eines schlechten Starts einen elften Platz erreichte. Die übrigen Österreicher belegten durch Max Wimmer, Fabian Ohrfandl, Christoph Zellhofer und Daniel Lemmerhofer die Ränge 14 bis 17. Zufrieden zeigte sich auch Newcomer Michael Mayr, der Tiroler konnte seine Rundenzeit gegenüber gestern um eine Sekunde verbessern, erhielt aber von der Rennleitung wegen einer fünffachen Übertretung des Tracklimits 22 Strafsekunden, was ihn auf Platz 22 zurückwarf.

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