MOTORSPORT

  • Motorline auf Facebook
  • Motorline auf Twitter

Ungewohntes Terrain für Matthias Walkner

'Das fängt ja gut an.' So oder so ähnlich mag Matthias Walkner gedacht haben, als er die Hindernisse besichtigte, über die am Dienstag die Eröffnungs-Show der “Red Bull Romaniacs” zelebriert wurde.

Das erste Mal seit Pandemiebeginn startete die legendäre Hard-Enduro-Rally in Rumänien wieder mit dem beliebten Prolog, der in der Altstadt von Sibiu über eine anspruchsvoller Enduro-Cross-Strecke führt und bei tausenden Menschen direkt an der Strecke für Begeisterungsstürme sorgt.

Beim Rally-Piloten Matthias Walkner löste diese Disziplin alles andere als Begeisterung aus. Vor allem da er diese ungewohnte Herausforderung mit seinem Rally-Motorrad in Angriff nahm. Es ist aber gut gelaufen. Der KTM-Pilot kam über den 16. Quali-Platz in das Finale der besten 35. Hier fuhr Matthias Walkner schließlich auf Rang 12, der seinen Startplatz für die erste Offroad-Etappe definiert.

Matthias Walkner: "Der Prolog war extrem intensiv. Ich habe 175 Durchschnitts-Puls gehabt über die vier Runden, die wir gefahren sind. Ein Rennen mit 35 Teilnehmern auf diesem engen Parcours mitten in der Stadt – das ist schon eine Herausforderung und ein echtes Erlebnis. Die erste Runde ist super gegangen. Doch ab der zweiten Runde sind an jedem Hindernis ständig andere Fahrer gestürzt oder festgesessen. Es war die ganze Zeit jede Menge Action und irgendwie Chaos um mich herum. Mein Motorrad ist um gut 40 Kilo schwerer als eine normale Enduro. Ich habe mir an manchen Stellen wirklich schwer getan. Ich bin auch zwei Mal lange festgesessen, weil sich mein Hinterrad an einem Hindernis verkeilt hatte. Kurz vor dem Ziel habe ich dann noch eine Art Rückwärtssalto fabriziert. Und ich war echt froh, als ich im Ziel war und diesen Prolog abhaken konnte. Platz 12 ist natürlich sehr gut. Das ist eine gute Ausgangsposition für die erste Offroad-Etappe. Ich freue mich schon, dass es nun endlich ab in die rumänische Wildnis geht. Da tut sich mein Motorrad auch leichter als in einem Enduro-Cross-Rennen."

Matthias Walkners erste Offroad-Etappe führt am Mittwoch über etwas mehr als 140 Kilometer. Bei der Dakar absolviert er diese Distanz in kaum mehr als einer Stunde. Bei der “Red Bull Romaniacs” plant er für die gleiche Distanz deutlich mehr Zeit ein.

News aus anderen Motorline-Channels:

Weitere Artikel:

DTM erwägt große Format-Revolution

2027 Shootout-Qualifying in zwei Teilen?

Wird für 2027 in der DTM das Qualifying- und das Rennformat sowie der Ablauf geändert? Am Sachsenring gab es intensive Gespräche mit den Teams

Nachbericht CaféKunstwerk Rallye Trophy 2026

Klassik-Rallye mit Alkotest-Schreckmoment

Don’t drink and drive ist bei einer Oldtimer-Rallye Ehrensache. Eine Fahrzeug-Crew ließ sich von einer Polizeikontrolle nur kurz abhalten, um schnell wieder weiter zu fahren. Bei den Oldtimern siegte ein Mazda, bei den Youngtimern ein Porsche.

Offiziell: Hadjar bleibt

Isack Hadjar verlängert bei Red Bull

Red Bull schafft Klarheit für 2027: Isack Hadjar bleibt Teamkollege von Max Verstappen - Teamchef Laurent Mekies erklärt die Entscheidung

DTM-Rennen Sachsenring – Hintergründe

Halbfinale in der DTM

Das vorletzte Rennwochenende der Saison 2026 stand ganz im Zeichen der Taktik. Wer schafft es, sich die beste Ausgangsposition für den in rund vier Wochen in Hockenheim anstehenden Showdown herauszufahren. Vor allem Thomas Preining, aber auch Maro Engel und Marco Wittmann haben die besten Ausgangspositionen für das Finale.

Ford wird 2027 mit einem LMDh-Boliden in der Langstrecken-WM antreten, nicht in der amerikanischen IMSA-Serie: Ford-Sportchef Mark Rushbrook erklärt die Gründe