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24h Spa 2022: Superpole Bericht Die Iron-Lynx-Ferraris sind die großen Favoriten auf die Pole
SRO

24h Spa 2022: McLaren verpasst die Superpole, Ferrari bestimmt

Alle Hersteller bis auf Bentley und McLaren bringen Fahrzeuge in die Superpole der 24 Stunden von Spa 2022 - Wahnsinnsrunde von Antonio Fuoco

In der viergeteilten Qualifying-Sitzung wurden die 20 Teilnehmer der Superpole zu den 24 Stunden von Spa 2021 ermittelt, ab Platz 21 sind die Startplätze bereits bezogen. Nach der Sitzung sind die Iron-Lynx-Ferraris die Favoriten auf die Pole, obschon einzelne andere Fahrer ebenfalls starke Zeiten markiert haben.

Doch in der Breite waren die werksunterstützten Ferrari 488 GT3 nicht zu schlagen. Der Iron-Lynx-Ferrari #71 (Rigon/Serra/Fuoco) war Schnellster mit einer Durchschnittszeit von 2:16.920 Minuten. Herausragend war dabei die Runde von Antonio Fuoco in Q2. Der Italiener fuhr in 2:16.486 Minuten einen neuen Streckenrekord für GT3-Fahrezuge mit SRO-BoP heraus. Die alte Marke stammte aus 2017.

An seine Zeit kam Lucas Auer im Winward-Mercedes #57 (Liebhauser/Ferrari/Auer/Ward; 31.) noch bis auf vier Tausendstelsekunden heran. Das war aber in der Q4-Session, als es bereits dunkel und damit kühler war und die Strecke mehr Grip hatte. Für den Einzug in die Superpole reichte Auers starke Zeit nicht mehr, weil die Teamkollegen zu viel liegengelassen hatten.

Der Iron-Lynx-Ferrari #51 (Molina/Nielsen/Calado; 2.) sorgte in 2:17.098 Minuten Durchschnittszeit für einen Doppelschlag von Iron Lynx. Neben den zwei Ferraris zogen fünf Audis, vier Lamborghinis, vier Mercedes-AMG, zwei Porsches, zwei Lamborghinis und ein Aston Martin in die Superpole ein.

17 dieser Fahrzeuge stammen aus dem Pro-Cup, in dem es um die Gesamtwertung geht. Hervorzuheben sind die anderen drei Fahrzeuge: Der Emil-Frey-Lamborghini #14 (White/Tujula/Lappalainen; 16.), der WRT-Audi #30 (Neubauer/Goethe/Simmenauer; 17.) und der HRT-Mercedes #777 (Schiller/Al Zubair/Jefferies/Morad; 20.) kommen aus dem Silver Cup. Aus dem neu geschaffenen Gold Cup schaffte es hingegen kein Fahrzeug in die Superpole.

Sieger von 2019 rutschen so gerade eben rein

Natürlich blieben auch mehrere Fahrzeuge aus dem Pro Cup draußen. Überraschenderweise gelang es keinem McLaren, sich für die Superpole-Session zu qualifizieren. Der auf den Gesamtsieg angesetzte Jota-McLaren #38 (Bell/Wilkinson/Kirchhöfer) bewerkstelligte nur Platz 28 und landete damit noch hinter einem 720S von Garage59 aus dem Silver Cup.

Auch die BMW-Junioren aus dem Rowe-BMW #50 (Verhagen/Hesse/Harper; 21.) fielen in Q4 noch aus den Top 20 heraus, weil sich Kevin Estre im GPX-Porsche #221 (Estre/Christensen/Lietz; 19.) noch ein Ticket sicherte. Das Siegerteam von 2019 hatte vor Q4 noch außerhalb der Top 20 gelegen.

Ebenfalls aus dem Pro Cup nicht in die Superpole eingezogen sind der EMA-Porsche #74 (Campbell/Jaminet/Nasr; 22.), der TF-Sport-Aston-Martin #23 (Riberas/Gunn/Eastwood; 23.), der WRT-Audi #46 (Vervisch/N. Müller/Rossi) rund um Valentino Rossi und der KCMG-Porsche #47 (Tandy/L. Vanthoor/Olsen; 64.), der mit ABS-Problemen in Q3 aufgeben musste.

Q2 und Q3 mussten jeweils mit der Roten Flagge unterbrochen werden. In Q2 rollte der Herberth-Porsche #911 (Bohn/A. Renauer/ R. Renauer; 66.) ohne Vortrieb nach der Bruxelles-Kurve aus. In der Sitzung danach flog Tyler Cooke im Leipert-Lamborghini #27 (Cooke/Leitch/Tutumlu Lopez/Weering; 65.) in Raidillon ab. Das dürfte eine Nachtschicht für Leipert Motorsport bedeuten.

Es war nicht der erste Unfall in der Passage Eau Rouge/Raidillon. Der ST-BMW #28 (Tan/Wittmer/Gottsacker/Oosten) landete im Freien Training am Donnerstagmittag mit Maxime Oosten am Steuer im Reifenstapel. Das Team von Samantha Tan baute den BMW aber schon zum Pre-Qualifying wieder auf - dem zweiten Freien Training, das im Falle eine Qualifying-Absage als Quali-Ersatz herhält.

Im Freien Training gab es drei weitere Rote Flaggen, unter anderem blieb Rossis Audi stehen. Alles andere waren mehr oder weniger harmlose Abflüge, auch bei den beiden Roten Flaggen im Pre-Qualifying , die von den beiden EBM-Porsche ausgelöst wurden.

Die Bestzeiten holten sich der WRT-Audi #32 (D. Vanthoor/van der Linde/Weerts) und der Iron-Lynx-Ferrari #51. Der Donnerstag ist noch nicht zu Ende; das Nachttraining ist direkt im Anschluss an das Qualifying gestartet worden.

Motorsport-Total.com

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