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Geldwäsche durch Motorsport? Das Auto von Frits van Eerd bleibt womöglich erst einmal stehen
Motorsport Images

Geldwäsche durch Motorsport? LMP2-Pilot Frits van Eerd verhaftet

Der Niederländer Frits van Eerd wurde vorläufig festgenommen - Ihm und weiteren Verdächtigen wird der Strafbestand der Geldwäsche vorgeworfen

Die niederländischen Behörden und Ermittler gehen einem möglichen, brisanten Fall der Geldwäsche nach. Frits van Eerd, Geschäftsführer der großen Supermarktkette Jumbo, wurde vorläufig festgenommen. Der Teamchef und Fahrer von Team Nederland startet sowohl in der Langstrecken-WM (WEC) als auch in der US-amerikanischen IMSA-Serie in der LMP2-Klasse. Es gilt die Unschuldsvermutung und bisher wurde er nicht rechtskräftig verurteilt.

Dennoch wird ihm Geldwäsche im großen Stil vorgeworfen, heißt es seitens der Ermittler. Deshalb wurde van Eerd am Dienstag verhaftet und sein Haus durchsucht. Dabei wurden verschiedene Dokumente sichergestellt. Van Eerd ist aber nicht der einzige Verdächtige, der inhaftiert wurde. Insgesamt soll es neun Festnahmen bei den Razzien gegeben haben. Die Ermittlungen werden derweil fortgesetzt.

Es ist bekannt, dass sich die Ermittlungen auf Geld- und Warenwäsche durch Immobiliengeschäfte, Autohandel, ungeklärte Bareinlagen und Sponsoringverträge im Motocross konzentrieren. Wichtig: Van Eerd, der neben seinen Engagements in der WEC und IMSA auch in der europäischen Le-Mans-Serie fährt, soll nicht der Hauptverdächtige des Falles sein.

Aufgrund der Ermittlungen und der Festnahme ist nicht sicher, ob van Eerd mit dem Team Nederland beim Petit Le Mans in Road Atlanta - ein Rennen über zehn Stunden - in zwei Wochen starten wird. Der Geschäftsführer von Jumbo liegt gemeinsam mit Guido van der Garde und Dylan Murray auf Platz zwei der LMP2-Langstrecken-Wertung in der IMSA-Serie.

Motorsport-Total.com

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