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Peugeot: Monza-Problem gefunden und gelöst Das Renndebüt des Peugeot 9X8 ging nicht ohne die erwarteten Probleme über die Bühne
Motorsport Images

Peugeot zuversichtlich: Monza-Problem gefunden und gelöst

Die Peugeot 9X8 waren beim WEC-Lauf in Monza noch von Problemen mit der Kühlung geplagt - Für Fuji wurden diese am Le-Mans-Hypercar nun abgestellt

Rennen Nummer zwei für den Peugeot 9X8 - und der Stellantis-Ableger hatte einiges zu tun. Das Debüt bei den 6 Stunden von Monza ging noch mit den zu erwartenden Kinderkrankheiten über die Bühne, doch für Fuji will man diese abgestellt haben. Peugeot hat dazu noch einmal zwei private Tests in Spanien seit Monza mit dem heckflügellosen Le-Mans-Hypercar absolviert.

Das Hypercar hatte Probleme mit der Kühlung von Komponenten, Peugeot-Technikchef Olivier Jansonnie beschreibt diese aber nicht genauer (offizieller Grund: "Fahrzeugsystemprobleme"). Probleme mit der Kühlung wären keine Überraschung, schließlich lassen sich rennspezifische Aspekte wie sich zusetzende Kühler durch aufgewirbelten Dreck von vorausfahrenden Fahrzeugen bei Testfahrten nur schwer simulieren.

"Natürlich haben wir seit Monza große Fortschritte erzielt, aber wir müssen sicherlich noch einige weitere erzielen, um auf das Niveau zu kommen, das wir erreichen wollen", sagt Jansonnie gegenüber unserem Schwesterportal 'Autosport'.

"Wir erwarten neue Probleme, die wir noch nie zuvor gesehen haben. Wir machen eine steile Lernkurve durch. Es ist ein neues Rennen mit neuen Bedingungen und wir sind mit dem Auto hier noch nie gefahren. Daher erwarten wir alle möglichen Dinge."

Jansonnie betont allerdings, dass man für die Probleme aus Monza Lösungen entsprechende gefunden habe. Diese sollten sich also nicht wiederholen. "Uns ist klar, dass sowohl das Auto als auch das Team noch reichlich Luft nach oben haben. Aber wir sind bisher noch auf kein Problem gestoßen, das wir nicht lösen konnten."

Monza-Debüt für Peugeot richtige Entscheidung

Beide Autos wurden in Monza von Kühlproblemen heimgesucht. Der Peugeot #93 (di Resta/Jensen/Vergne) schied schon früh aus. Die #94 (Duval/Menezes/Rossiter) konnte wieder flottgemacht werden und erreichte mit 25 Runden Rückstand das Ziel.

Jansonnie betont, dass es richtig gewesen sei, schon in Monza den Rennbetrieb aufzunehmen: "Wir haben das gebraucht. Wir haben bei den Tests so viel erreicht, wie wir konnten. Um unsere Entwicklung voranzutreiben, war es an der Zeit, uns an einem echten Rennwochenende mit unseren Wettbewerbern zu messen."

Der Fuji-Termin ist nun das Datum, auf das der Peugeot 9X8 eigentlich hin entwickelt wurde. Beim Startschuss des Programms im November folgte die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) noch einem jahresübergreifenden Winterkalender, der im Zuge der COVID-19-Pandemie aber wieder aufgegeben wurde.

Die Erwartungen sind entsprechend höher als in Monza. "Monza hätte für uns besser laufen können, aber das war in einem so frühen Stadium eines ehrgeizigen Projekts wie diesem durchaus zu erwarten", sagt Jean-Eric Vergne aus dem früh ausgefallenen Peugeot #93.

"Bei meinem Stint im Freien Training waren wir aber vom reinen Speed schon nahe an Toyota dran. Das beweist, dass wir mit diesem unkonventionellen Fahrzeug auf dem richtigen Weg sind. Davon bin ich absolut überzeugt."

Eine weitere Herausforderung für Peugeot: Weil es sich um ein Überseerennen handelt, steht zum ersten Mal nicht die übliche Infrastruktur mit Wohnmobilen und LKWs zur Verfügung. "Daher müssen wir unsere Abläufe anpassen", so Jansonnie.

Motorsport-Total.com

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