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Pole für Ferrari

Bei der 50. Ausgabe des Langstrecken-Klassikers durch die „Grüne Hölle“ startet der Ferrari 488 GT3 mit der Startnummer 26 von der Pole Position.

Bernhard Schoke

Luca Ludwig, Sohn von Nürburgring-Legende Klaus Ludwig, stellte den spektakulären Renner nach einer fehlerfreien Runde und einer Zeit von 8:09,469 min auf die Prestige-trächtige beste Startposition. Aber nicht nur das: Auch sein zweiter Umlauf des Top-Qualifyings hätte mit 8:10,406 min für die Pole Position gereicht. Dementsprechend fiel seine erste Reaktion aus: "Sensationell! Ich habe es gehofft. Wir mussten das Auto neu aufbauen und hatten gestern noch ein paar Probleme. Aber heute hat alles gepasst. Die Reifen von Goodyear kamen nach drei Kurven und war dann perfekt im Arbeitsfenster. Das war eine fast perfekte Runde“, berichtete Ludwig im Anschluss.

Philipp Engs Team-Kollege hatte am Ende 1,171 Sekunden Vorsprung auf den Brasilianer Augusto Farfus im #99 Rowe- BMW, der mit einer Zeit von 8:10,640 min seinem Team nach der Pole von 2021 wieder einen Platz in der ersten Startreihe sicherte.
Der Lambo mit der Nummer 7 sowie der #22 Audi vervollständigen die zweitbeste Reihe.
Der beste Mercedes-AMG GT3 wurde die Startnummer 12 auf Position 8 – unmittelbar gefolgt vom besten Porsche – eingesetzt von Huber Motorsport – auf Platz 9.

Langjährige Beobachter des Rennens erwarten vor allem in den ersten Stunden eines:
Ein absolutes Spritrennen mit Rundenzeiten, die sich nicht wesentlich von denen in den drei Qualifyings gefahrenen Ergebnissen unterscheiden. In der Nacht könnte es dann aber richtig spannend werden. Hintergrund: Das Eifelwetter – mal wieder - meinen dazu Insider, denn die Vorhersage der Meteorologen prophezeien Luft-Temperaturen im niedrigen einstelligen Bereich, sodass es in Boden-nähe in einige Streckenabschnitten auch noch weiter runter gehen könnte.
„Die Herausforderung“, so meinte Luca Ludwig auf entsprechende Nachfrage, „wird sein, die Reifen zum Arbeiten zu bekommen, damit sie den optimalen Grip für den richtigen Vortrieb liefern. Vor allem nach Gelb- oder Code60-Phasen könnte das tricky für einige Piloten ausgesprochen schwierig werden. Darauf müssen wir uns wohl einstellen.“

Gestartet wird das Rennen um 16.00 Uhr, nachdem zuvor nahezu die gesamte Start- und Zielgerade für die Startaufstellung für die 135 Teams benötigt wird, die nach einer stimmungsvollen Einführungsrunde dann „fliegend“ die Hatz zweimal rund um die Uhr beginnen.

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