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Schwieriges USA-Rennen für KTM Brad Binder verpasste nur knapp ein Ergebnis in den Top 10
Motorsport Images

Schwieriges USA-Rennen für KTM: Nur Brad Binder sammelt WM-Punkte

Die Basisabstimmung der KTM passt nicht zum Circuit of The Americas - Brad Binder wird Zwölfter - Miguel Oliveira mit falscher Reifenwahl ohne WM-Punkte

Nur ein KTM-Fahrer sammelte beim Grand Prix der USA WM-Punkte. Das war Brad Binder als Zwölfter. Seine Markenkollegen Miguel Oliveira, Raul Fernandez und Remy Gardner belegten die Plätze 18, 19 und 20.

Der Circuit of The Americas stellte KTM überraschend vor Probleme. Die Fahrer hatten kein optimales Gefühl für das Vorderrad. Turning war ein großes Problem. Das summierte sich beim flüssigen ersten Abschnitt, aber auch bei den längeren Kurven im letzten Sektor.

"Wir hatten bisher keine schlechte Strecke", sagt Binder. "Unsere Basisabstimmung hat überall sonst funktioniert. Deswegen war es schwierig zu verstehen, warum diese Strecke für uns schwieriger war. Es ist klar, dass alle KTM-Fahrer Probleme hatten."

In der WM fiel Binder vom zweiten auf den sechsten Platz zurück. Sein Rückstand beträgt nun 19 WM-Punkte. In Austin wäre im Optimalfall sogar ein Ergebnis in den Top 10 möglich gewesen, aber im Zweikampf kam es zu einer engen Situation.

"Mit dem zwölften Platz bin ich nicht zufrieden, weil ich im Kampf um Platz neun war. Dann kollidierte ich mit dem Heck eines Fahrers und fiel wieder zurück", schildert der Südafrikaner. Es handelte sich dabei um Johann Zarco. Binder verlor durch diese Situation zwei Positionen.

"Es waren nur noch zwei Runden zu fahren und ich kam nicht mehr nach vor. Es war ein schwieriges Wochenende, aber wir haben ein paar WM-Punkte gerettet. Von Beginn an lief das Rennen gut und die Reifenwahl war richtig, weil der weiche Reifen bis zum Ende hielt."

Falsche Reifenwahl bei Oliveira

Während Binder im Mittelfeld dabei war, fuhr das restliche KTM-Trio hinterher. Oliveira hatte im Ziel eine halbe Minute Rückstand. Er verlor im Schnitt mehr als eine Sekunde pro Runde. Das hatte auch mit der falschen Reifenwahl zu tun, denn der Portugiese fuhr mit dem Medium-Hinterreifen.

"Es war wie erwartet ein hartes Rennen. Ich hatte sehr gehofft, dass ich ein paar Punkte sammeln kann. Mit dem Medium-Reifen hatte ich in FT4 einen guten Speed. Deshalb dachten wir, dass es der Reifen für das Rennen ist. Leider war das Gegenteil der Fall", seufzt Oliveira.

"Nach fünf Runden drehte der Reifen durch. Es wurde immer schlimmer und schlimmer. Ich konnte nicht verhindern, dass ich überholt werde. Wir haben an diesem Wochenende bezüglich Änderungen etwas gelernt. Nun kommt eine Strecke, auf der wir in der Vergangenheit stark waren."

Wenn am 24. April in Portimao gefahren wird, dann steht Oliveira im Fokus der lokalen Fans. 2020 hat er sein Heimrennen gewonnen. "Wir gehen das Rennen ohne Negativität von diesem Wochenende an, sondern mit voller Motivation", blickt er voraus.

KTM wird das schwierige Wochenende bis dahin genau analysieren. "Insgesamt sehe ich das Wochenende nicht schlecht", meint Teammanager Francesco Guidotti. "Für das Rennen haben wir gute Aspekte gefunden. Vielleicht waren wir am ersten Tag zu konservativ und haben unsere Probleme verlängert. Es war eine Lernerfahrung, wir werden besser arbeiten."

Nach den vier Überseerennen ist KTM in der Konstrukteurswertung auf dem zweiten Platz. In der Teamwertung ist KTM ebenfalls Zweiter, aber Tech 3 Letzter.

Motorsport-Total.com

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