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DTM-Qualifying Norisring 2: Rast auf Pole Rene Rast ist auf dem Norisring dieses Jahr in Topform und holte die Pole
ADAC Motorsport

DTM-Qualifying Norisring 2: Rast holt trotz erster Startgruppe erste BMW-Pole

Erste BMW-Pole für Rene Rast am Sonntag auf dem Norisring, obwohl er in der früheren Startgruppe fuhr: Porsche erneut stark, Audi nicht im Vorderfeld

Die Schubert-BMW-Piloten Rene Rast und Sheldon van der Linde lieferten nach dem Doppelsieg am Vortag auch beim Sonntags-Qualifying der DTM auf dem Norisring eine bärenstarke Leistung ab. Und das, obwohl sie diesmal in der ersten Startgruppe an der Reihe waren und nicht in den Genuss von mehr Gummiabrieb kamen.

Rast sicherte sich mit 48.662 die Pole vor "Grello"-Pilot Thomas Preining der in der zweiten Startgruppe mit 48.773 Schnellster war und durch die zwei Punkte wieder DTM-Leader ist .

Sheldon van der Linde war um nur 0,018 Sekunden langsamer als Pole-Setter Rast und wurde Dritter, weil die beiden Startgruppen abwechselnd in der Startaufstellung positioniert werden . Rast war selbst überrascht, dass er die Pole trotz des Gummi-Nachteils halten konnte.

Warum war die erste Startgruppe am Sonntag schneller?

"Gestern war die zweite Gruppe schneller, heute war es andersrum", sagt der dreimalige DTM-Champion bei 'ran.de'. "Wahrscheinlich waren die Temperaturen etwas höher, daher waren sie nicht so schnell wie wir. Ich bin mega-happy mit meiner ersten Poleposition mit BMW."

Das sei etwas "ganz Besonderes", denn ein Herstellerwechsel sehe einfacher aus als er ist. Dennoch weiß er, dass das Rennen ein hartes Stück Arbeit wird, da er zehn Kilogramm Erfolgsballast ins Auto bekommt, beim Teamkollegen sind es sogar 20 Kilogramm. "Wenn es nur ein Podium wird, dann wäre ich auch sehr happy", sagt Rast.

Warum es für Preining nicht für die Pole reichte? "Sie waren einfach schneller", antwortet der Manthey-EMA-Pilot bei 'ran.de'. Ob es an den Temperaturen lag? "Keine Ahnung. Ich will jetzt nicht nach Ausreden suchen, aber die erste Startreihe ist ein super Resultat."

Van der Linde: "Gelbe Flagge nicht auf schnellster Runde"

Ob Sheldon van der Linde seinen dritten Startplatz behalten darf, war zunächst nicht ganz sicher: Denn gegen den BMW-Titelverteidiger, Kelvin van der Linde (P9), Marco Wittmann (P11), Jusuf Owega (P15), Tim Heinemann (P19) und Patric Niederhauser (P23) gab es eine Untersuchung wegen schneller Zeiten im letzten Sektor, obwohl wegen des gestrandeten Clemens Schmid die Gelbe Flagge gezeigt wurde. Am Ende wurde aber nur die Runde von Niederhauser gestrichen.

"Die Gelbe Flagge war nicht auf meiner schnellsten Runde", so Sheldon van der Linde nach dem Qualifying. Warum der Teamkollege schneller war? "Ich habe einen kleinen Fehler in der letzten Kurve gemacht, aber ich will ihm nichts wegnehmen. Das ist ein Megaergebnis für das Team."

Von Startplatz vier startet Bernhard-Porsche-Pilot Laurin Heinrich, der damit sein bestes Qualifying-Ergebnis erzielte. Hinter ihm auf Platz fünf hat sich mit Teamkollege Ayhancan Güven ein weiterer Porsche-Pilot positioniert.

Einige Toppiloten weit zurück

Bester Lamborghini-Pilot wurde SSR-Fahrer Mirko Bortolotti auf Platz sechs. Bester Mercedes-AMG-Pilot ist Luca Stolz auf Platz acht, Audi kam mit Kelvin van der Linde nicht über Platz neun hinaus.

"Der Sonntag scheint immer ein bisschen schwieriger für uns zu sein", sagt Abt-Pilot van der Linde, im Qualifying eine Berührung mit Markenkollegen Patric Niederhauser verzeichnete, für die es aber nach der Anhörung keine Strafe gab. "Wir können nicht so nachlegen wie die anderen Hersteller. Trotzdem ist Platz neun eine gute Ausgangslage", gibt er nach seinem starken Rennen am Vortag nicht auf.

Zumal er nicht der einzige Toppilot ist, der ein schwieriges Qualifying erlebte: Die Mercedes-AMG-Werksfahrer Lucas Auer und Maro Engel landeten auf den Plätzen 16 und 18 und müssen nun auf Rennglück hoffen. Sehr schlecht lief es erneut für das Emil-Frey-Team: Thierry Vermeulen und Jack Aitken waren erneut nicht konkurrenzfähig und landeten auf den Plätzen 25 und 26.

Motorsport-Total.com

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