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Grasser-Team präsentiert DTM-Projekt 2023 Ähnliches Design wie 2022: So sieht Schmids Grasser-Lamborghini 2023 aus
GRT Grasser Racing Team

Grasser-Team präsentiert DTM-Projekt 2023 mit Lamborghini und ersten Piloten

Wie das Grasser-Team für die DTM-Saison 2023 plant, wie es mit der Lamborghini-Unterstützung aussieht und warum Manuel Reuter nicht mehr für die Truppe arbeitet

Als letztes Team der vom ADAC präsentierten 13 Rennställe für die Saison 2023 hat das österreichische Grasser-Team am Donnerstag sein DTM-Projekt präsentiert: Nachdem man im Vorjahr vier Autos an den Start brachte, werden dieses Jahr zwei Lamborghini Huracan GT3 Evo2 eingesetzt.

Das Fahrzeug mit der Startnummer 63 wird vom 32-jährigen Österreicher Clemens Schmid pilotiert, der damit wie der Rennstall in seine zweite DTM-Saison geht. Um das zweite Auto mit der Startnummer 19, in dem laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' ein Landsmann von Schmid sitzen soll, macht das Team noch ein Geheimnis.

Er soll laut der Pressemitteilung "in Kürze" bekanntgegeben werden. Dafür liest man, was Teamchef Gottfried Grasser ohnehin bereits klargestellt hat: Obwohl Lamborghini-Neuankömmling SSR Performance mit Mirko Bortolotti und Franck Perera beide Werksfahrer weggeschnappt hat, wird das Grasser-Racing-Team auch 2023 von Lamborghini Squadra Corse unterstützt.

Weiterhin Werksunterstützung durch Lamborghini

Das betont auch Lamborghini-Motorsportchef Giorgio Sanna: "GRT tritt gemeinsam mit Lamborghini Squadra Corse auf höchstem Niveau an, seit die erste Generation unseres GT3-Boliden 2015 ihr erstes Rennen bestritt. Wir sind stolz auf diese langfristige Partnerschaft und freuen uns, das Team und Clemens im Jahr 2023 in dieser hochkarätigen Meisterschaft zu unterstützen."

Auch das erste Fahrzeug-Design hat Grasser bereits präsentiert: Schmids Lamborghini ist wie im Vorjahr in Rot gehalten. Neu ist der Schriftzug des japanischen Automobil-Zulieferers Denso, den man eigentlich aus dem Toyota-Umfeld kennt.

"Wir sind sehr stolz und dankbar, mit einem fantastischen Partner wie der Lamborghini Squadra Corse in unsere zehnte gemeinsame Saison zu gehen", betont Grasser die langfristige Zusammenarbeit mit den Italienern. "Es war bei den Planungen für 2023 außerdem unser Wunsch, Clemens wieder in einem unserer Autos zu haben."

Clemens Schmid: "Weitermachen, wo wir aufgehört haben"

Der Tiroler aus Steinach am Brenner ließ im Vorjahr einige Male sein Talent aufblitzen, als er zum beim Lamborghini-Heimspiel in Imola im Qualifying stärker als Lamborghini-Ass Bortolotti war oder beim Saisonfinale in Hockenheim nach dem Start aus der ersten Reihe auf Podestkurs war, dann aber wegen eines Reifenschadens ausschied.

"Er hat seine Debütsaison auf einem Hoch beendet und wir werden zusammen alles geben, um daran anzuknüpfen. Seit dem Beginn unserer Zusammenarbeit im Jahr 2020 haben wir eine fantastische Beziehung aufgebaut, was im Team für Stabilität und Vertrauen sorgt", ist Grasser zuversichtlich. "In Kombination mit unseren Erfahrungswerten aus dem Vorjahr haben wir für die Saison 2023 eine solide Ausgangsbasis, von der auch unser zweiter Fahrer profitieren wird."

Auch Schmid, der dieses Jahr mit dem Grasser-Team bereits in Monza und Le Castellet getestet hat und neben der DTM auch in der Langstreckenserie der GT-World-Challenge Europe für das Team antritt, blickt laut eigenen Angaben "voller Optimismus auf die bevorstehende Herausforderung".

Warum Reuter nicht mehr bei Grasser arbeitet

Seine Erwartungen? "Wir haben letztes Jahr sehr gute Fortschritte erzielt, und im Winter intensiv daran gearbeitet, die Erkenntnisse auf das neue Auto zu übertragen. Mit dem Lamborghini Huracan GT3 Evo2 verfügen wir über ein starkes Paket, und ich bin zuversichtlich, dass wir dort weitermachen werden, wo wir 2022 aufgehört haben."

Aktuell befindet sich das Team bereits in einer intensiven Testphase für das Jahr 2023. Nach Tests in Monza und Le Castellet testet man heute mit dem neuen Evo-Paket des Lamborghini Huracan auf dem Slovakiaring in der Slowakei.

Intern gab es zuletzt Änderungen, denn der vor allem für das Fahrercoaching zuständige Sportdirektor Manuel Reuter, um den es bereits im Vorjahr Trennungsgerüchte gab, wird nach nur einem Jahr nicht mehr für das Lamborghini-Team arbeiten und ist nun beim neuen Audi-DTM-Team von Franz Engstler Projektmanager.

"Das ist schon seit dem Vorjahr beendet", stellt Grasser im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' klar. "Wir haben gewisse Dinge gleich und gewisse Dinge anders gesehen. Wir haben das aufgelöst, sind aber im Positiven auseinandergegangen."

Motorsport-Total.com

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