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24h Nürburgring 2023: Vorschau Ragginger
Falken

Saisonhöhepunkt für Martin Ragginger

Rund 230.000 Zuschauer über das gesamte Wochenende, die über 25 Kilometer lange Rennstrecke und rund 150 Autos – das sind nur drei von vielen imposanten Eckdaten, das das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring von Donnerstag bis Sonntag so einzigartig macht. Mittendrin im Kreis der Spitzenfahrer ist auch heuer wieder der Salzburger Martin Ragginger.

Dank einigen Top-5-Platzierungen im bisherigen Saisonverlauf der NLS (Nürburgring Langstrecken-Serie) sowie Platz drei im Qualifikationsrennen Ende April gehört das Auto und die Mannschaft von Martin Ragginger zu den Anwärtern auf einen Podestplatz. Gemeinsam mit den Deutschen Nico Menzel und Tim Heinemann sowie dem Schweden Joel Eriksson pilotiert der 35-Jährige aus Wals den über 500 PS starken Boliden mit der Nummer 44. „Unser Ziel ist es auf jeden Fall um einen Podestplatz mitzufahren. Und natürlich ist es für jeden Rennfahrer das mitunter Größte, dieses Rennen zu gewinnen“, sagt Ragginger, der seit 2011 in der Serie am Start ist, 2015 Dritter und 2021 Vierter wurde. Im Vorjahr war das Rennen nach einem Unfall früh beendet.

Größte Herausforderung für Mensch und Material
Neben Le Mans sind die 24 Stunden auf dem Nürburgring der prestigeträchtigste Klassiker unter den Langstreckenrennen und eines der spektakulärsten Rennen, die es im Motorsport gibt. „Es ist mit das schwierigste Rennen und für einen Fahrer eine riesige Herausforderung“, erklärt Ragginger. Spätestens, wenn am Samstag um 16 Uhr die Ampel auf Grün schaltet, steigt der Puls. Gefahren werden Singlestints mit acht Runden in je 8:15 bis 8:20 Minuten auf der 25,378 Kilometer langen Strecke. Gut eine Stunde also sitzt jeder der Fahrer abwechselnd im Auto. „Da heißt es jede Runde pushen, als wäre es ein Qualifying“, sagt Ragginger.

Und wie verbringen die Piloten die restliche Zeit der 24 Stunden bis am Sonntag um 16 Uhr? „Mit Physiotherapie, Nahrungsaufnahme und ausrasten. Schlafen lässt das Adrenalin nicht zu.“

Zeitplan
Donnerstag, 13.10 Uhr: Qualifying 1
Donnerstag, 19.55 Uhr: Qualifying 2
Freitag, 13.25 Uhr: Qualifying 3
Freitag, 17.25 Uhr: Top-Qualifying (Einzelzeitfahren)
Samstag, 16 Uhr: 24-Stunden-Rennen

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