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Valentino Rossi vor LMDh-Test mit BMW BMW M Hybrid V8 bei LMDh-Testfahrten 2022 in Barcelona
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BMW kündigt an: Valentino Rossi bekommt LMDh-Test im M Hybrid V8

MotoGP-Legende Valentino Rossi darf sich bei seinem neuen Automobil-Arbeitgeber BMW auf einen Test im Le-Mans-Prototypen freuen - Renneinsätze in Zukunft?

Vor wenigen Wochen wurde Valentino Rossi als Mitglied im Aufgebot der Werksfahrer von BMW präsentiert. In dieser Rolle tritt der neunmalige Motorrad-Weltmeister im bevorstehenden Rennjahr 2023 allen voran in der GT-World-Challenge (GTWC) an, in der er schon 2022 (damals mit Audi) am Start war.

Außerdem bestreitet Rossi am kommenden Wochenende (14./15. Januar) die 24 Stunden von Dubai und dann in wenigen Wochen (5. Februar) erstmals die 12 Stunden von Bathurst, die zur Intercontinental-GT-Challenge (IGTC) zählen. Sowohl in der GTWC als auch beim IGTC-Gastspiel fährt Rossi zusammen mit Augusto Farfus und Maxime Martin einen von WRT eingesetzten BMW M4 GT3. In Dubai teilt er sich den WRT-BMW mit Martin, Sean Gelael, Max Hesse und Tim Whale.

Und jetzt verrät man bei BMW, dass für Rossi mittelfristig sogar ein Test im brandneuen Le-Mans-Prototypen, dem nach LMDh-Reglement aufgebauten BMW M Hybrid V8 geplant ist. Dieser gibt in der Ende Januar mit den 24h Daytona beginnenden Saison 2023 der US-Sportwagenserie IMSA sein Renndebüt in der GTP-Klasse.

"Wir planen ihm die Chance zu geben, ein tolles Auto wie den GTP-Boliden zu erleben", sagt BMW-Motorsportchef Andreas Roos über Rossi und stellt in Bezug auf die Fahrzeuge heraus: "Das GT3-Auto ist schon ein nettes Auto, aber GTP, das ist natürlich nochmals ein ganz anderes Level."

Allerdings wird sich Rossi laut Roos noch ein wenig gedulden müssen, bis er den M Hybrid V8 fahren darf. "Wenn es in diesem Jahr passiert, dann definitiv später im Jahr. Momentan nämlich haben wir alle genug damit zu tun, uns so gut wie möglich vorzubereiten", sagt der BMW-Motorsportchef in Anspielung auf die große Herausforderung LMDh.

BMWs LMDh-Bolide wird in der IMSA-Saison 2023 vom Rahal-Team (RLL) eingesetzt. Im darauffolgenden Jahr 2024 fährt der Sportwagen dann unter der Regie von WRT auch in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC). Bei WRT handelt es sich bekanntlich um das Team, für das Rossi schon seit 2022 fährt - zunächst mit Audi und seit dem Jahreswechsel mit BMW.

Sind für Rossi künftig sogar Renneinsätze für WRT im BMW M Hybrid V8 denkbar? Der MotoGP-Superstar selbst hat in der Vergangenheit mehrfach betont, dass es sein großer Traum ist, einmal bei den legenden 24 Stunden von Le Mans an den Start zu gehen. Für das Jahr 2023, in dem der Langstreckenklassiker sein 100-jähriges Jubiläum feiert, rechnet Rossi aber noch nicht damit.

2024 wäre in Rossis persönlicher Planung der frühestmögliche Zeitpunkt für einen Le-Mans-Start. Das würde sich mit dem Le-Mans-Programm von WRT mit dem BMW M Hybrid V8 decken. BMW-Motorsportchef Roos will derzeit noch nicht so weit vorausdenken, schließt es aber nicht gänzlich aus, dass Rossi dem LMDh-Boliden auch im Renneinsatz pilotieren darf.

"Da er noch nie ein solches Auto gefahren hat, müssen wir ihn erst einmal fahren lassen, um zu sehen, wie er mit dem Auto zurechtkommt und welches Gefühl er dafür entwickelt. Es wird Testfahrten geben und dann werden wir uns anschauen, welche weiteren Schritte wir gehen können", sagt Roos.

Motorsport-Total.com

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