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Dominant, dominanter, Max Verstappen Behände huscht Max Verstappen um den Kurs von Barcelona
Motorsport Images

Dominant, dominanter, Max Verstappen: Hat am Sonntag jemand eine Chance?

Max Verstappen hat die Konkurrenz im Training von Barcelona mit seinem Longrun versägt: Nicht einmal Teamkollege Sergio Perez kann mithalten

Helmut Marko hatte es im Vorfeld des Wochenendes ja schon angekündigt: "Barcelona sollte einfacher für uns sein", hatte der Motorsportkonsulent von Red Bull behauptet. Und nach den Eindrücken des Trainingsfreitags kann man ihm da nicht widersprechen. Max Verstappen hat seine Favoritenrolle in Spanien bestätigt und der Konkurrenz das Fürchten gelehrt.

Der Niederländer war in beiden Sessions der Schnellste, doch dessen Bestzeiten waren nicht das, was den Gegnern Kopfzerbrechen bereitet - auch wenn der Vorsprung von acht Zehntelsekunden in der ersten Session schon eklatant war. Es sind vor allem die Longruns, die den Weltmeister zum Favoriten machen.

Ein Blick in die Daten, die vom deutschen Technologieunternehmen PACETEQ aufbereitet werden, zeigt die wahre Dominanz: Verstappen fuhr mit dem Soft eine durchschnittliche Rundenzeit von 1:19.3 Minuten und der Konkurrenz damit davon.

"Wir hatten einen sehr guten Tag, hatten das Auto in einem sehr guten Fenster", freut sich Verstappen. "Klar versuchst du, hier und da noch was feinzutunen. Aber sowohl die einzelne Runde als auch die Longruns haben sehr gut ausgesehen. Ich habe mich im Auto sehr wohlgefühlt und konnte dabei drauf achten, die Reifen zu schonen."

"Ich muss mir noch die Rundenzeiten der anderen anschauen, aber von meiner Seite war es ein guter Tag", sagt er. Der Blick auf die Zeiten dürfte ihm aber ein Lächeln ins Gesicht zaubern - ein Lächeln der Zuversicht, dass ihm am Sonntag wohl nicht viel passieren kann.

Denn Teamkollege Sergio Perez fuhr einen Soft-Longrun, der im Durchschnitt 1,6 Sekunden langsamer war. Eine Zeit im Bereich von 1:19 fuhr er dabei nie. Auch Mercedes war keine Gefahr. Am nächsten dran war noch Carlos Sainz im Ferrari, dem eine halbe Sekunde auf den Red-Bull-Piloten fehlte.

Perez hatte den Tag auf Position vier (+0,312) beendet und gibt sich trotz der fehlenden Longrun-Pace positiv gestimmt: "Wir können viel Positives mit aus dem Tag nehmen, müssen aber noch ein wenig für das Qualifying finden und auch die Reifen für die Longruns verstehen." Aber: "Es war ein guter Tag, an dem wir viele Informationen gesammelt haben."

Denn das war noch ein wichtiger Punkt für Red Bull am Barcelona-Freitag: Das Team wollte seine Upgrades am Boden und am Diffusor ordentlich testen. "Wie probieren hier immer viele Dinge aus", weiß Perez. "Denn es ist die repräsentativste Strecke der Saison, die das ganze Jahr umfasst."

Motorsport-Total.com

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